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Längsgerichteter Raum eines Bauwerks.
Es lassen sich einschiffige und mehrschiffige Gebäude unterscheiden.
Bei mehrschiffigen Gebäuden sind die einzelnen Schiffe (Mittelschiff,
Seitenschiffe) durch Säulen
oder Pfeiler
voneinander getrennt. Häufig sind dreischiffige Anlagen, auch
noch fünfschiffige Anlagen. Es gibt wenige Anlagen mit noch
mehr Schiffen. Dieser Bautyp ist seit der Antike
bei sehr unterschiedlichen Bauaufgaben verbreitet, bei Tempeln,
aber auch bei römischen Badeanlagen oder Markthallen (Basilika).
Aber auch bei frühen Wohnhäusern der späten Steinzeit
kommen bereits bei Hallenhäusern mehrschiffige Konstruktionen
vor, die bis ins 19. Jahrhundert beibehalten werden. Das mittlere
Schiff kann – besonders bei Kirchen – aber auch bei Bahnhofshallen
(vgl. Hamburg-Hbf) höher und breiter als die Seitenschiffe
sein. Querschiffe liegen (meistens) im rechten Winkel zu den Längsschiffen.
Sie kommen besonders häufig bei Kirchenbauten ab der Romanik
vor. Der Grundriss
hat dann die Form eines christlichen Kreuzes.
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