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Oberbaumbrücke -
Woher kommt der Name? |
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Geschichte |
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| Die damals mit 150 Metern längste
Berliner Brücke war vollständig aus Holz gebaut. Sie hatte
in der Mitte zwischen den Pfählen einen Zwischenraum zur Durchfahrt
der Schiffe. |
| Diese Durchfahrt wurde durch eine hölzerne
Klappbrücke geschlossen. Diese Zugbrücke wurde für größere
Lastkahne aufgezogen, kleinere Schiffe konnten im geschlossenen
Zustand durchfahren. |
| Die Brückenpassage war nicht nur für Pferdefuhrwerke
mit Kosten verbunden, sondern auch durchfahrende Schiffe mussten
Zoll bezahlen. An der Brücke mussten alle Schiffe, die flußabwärts
über die Spree nach Berlin fuhren, Zoll entrichten. Damit
nachts niemand heimlich, ohne Zoll zu bezahlen, seine Waren
über die Spree nach Berlin schiffte, wurde die Durchfahrt
mit einem starken Holzstamm versperrt. |
| Somit war die Einfahrt nach Berlin am Oberlauf
der Spree geschlossen. Dieser Zusammenhang des Sperrbaumes
oberhalb von Berlin erklärt den Namen "Oberbaum-Brücke". |
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| Hinweis: In Hamburg nannte man vergleichbare
Einrichtungen Baumwall. |
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Kirsten Herfert, Dr. Helmut Meschenmoser
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aktualisiert: 29.10.2003 |
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