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    Schatztruhe auch für Feldpost


 
Das System klappte vorzüglich. Als ich vor Kriegende zu Hause war, stellte ich das komplette Tagebuch zusammen: Kein Abschnitt fehlte. Erfreulicherweise blieb nicht nur mein Tagebuch erhalten. Erhalten blieben auch meine Feldpostbriefe mit vielen Schilderungen zum Alltag eines einfachen Soldaten. Hier konnte ich ausgiebig "schöpfen". Es fanden sich auch viele Nebenaufzeichnungen aus jener Zeit. Ich fand auch eine komplette Niederschrift über einen Teil der Kaukasuszeit.
Auch Fotos hatte ich noch. Sie stammen überwiegend aus Eigenbesitz. Ich selbst hatte zwar keinen Fotoapparat; mehrere Kameraden. hatten jedoch Fotoapparate. Mit fortschreitender Kriegsdauer ließ die Fotografiererei nach - es fehlte am Filmmaterial, und schließlich gab es kein Filmmaterial mehr. Mein Tagebuch und all die anderen Unterlagen ruhten jahrzehntelang in meiner "Schatztruhe". Diese "Schatztruhe" hielt ich stets in Ehren, ich schleppte sie bei allen Umzügen mit.
 
40 Jahre danach - Vergangenheitsbewältigung
 

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© 1993 - 2014 Verkehrswerkstatt
Autor: Alfred Meschenmoser, Essen
verantwortlich: Dr. Helmut Meschenmoser
aktualisiert: 19.5.2000

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