Heute scheint die Sonne, wir fahren durch
herrliches Bergland. Gut bebautes Land wechselt mit schlecht
bebautem Land, der Unterschied zwischen den Dörfern ist oft
kraß. Wir sehen Städtchen mit klar deutschem Charakter. Die
Menschen tragen bunte Trachten. Teils sind die Leute auch
verlumpt. Wir sehen Kinder, die sich um Zigaretten prügeln.
Die Bevölkerung will tauschen. Sie will
Eier geben gegen Seife oder Brot. Warum haben sie nicht genügend
Brot? Es ist doch ein so reiches Land.
In einem Dorf wohnte offensichtlich ein
Urstamm. Die Hütten waren primitiv, und die Leute auch. Sie
begrüßten uns mit Berghörnern.
Die Nacht war wunderbar. Durch ein breites
Tal fuhren wir. Die dunkler, weiten Berge bildeten den mächtigen
Hintergrund, überstrahlt vom Mond. Der Mond spiegelte sich
im leisen Wellenspiel des Flusses wie in einer Flut gleißenden
Silbers.