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Auf Veranlassung des Verfassers aus
dem Englischen übersetzt von Dr. Walther.
Kratzt, kratzt, kratzt,
Asche, Kohlen, Schlacken!
Uns’res Feuers Glut
Brenn’ mit neuer Wuth,
Wie das Feuer im Höllenschlund!
Hurrah! Hochaufbäumt das Meer
An des Schiffes Bug!
Doch nicht der Brandung Geheul,
Noch des Löwen Gebrüll
Gleicht dem tobenden Güterzug.
Unter der Sonne Glut kocht unser Blut;
Nirgends Wasser zu lindern den Brand.
Uns’re lechzende Zunge klagt,
Jede Kühlung ist ihr versagt,
Wenn der Kessel nicht springt.
Das schnelle Ross, der Trompete Stoss
Seufzen vergeblich uns nach.
Selbst der heulende Wind
Ist nicht so geschwind
Wie des Eilzuges Kraft.
Mit schneller Hast über den wilden Morast, –
Sei die Nacht auch dunkel und schwarz!
Wo die Schnepfe fliegt,
Uns’re Strasse liegt;
Niemand darf folgen dem Pfad!
Eine Minute die Meile (1) – dröhnt uns’re Eile;
Hurrah! unser schäumendes Ross!
Sein kohlschwarzer Schweif,
Sein feuriger Reif!
Und sein Hauch – eines Ofens Rauch!
Immer munter, bis die Sonne unter,
Fort mit des Kobolds Gestampf.
Und die Städt’ in der Nacht
Erschrecken, wenn erwacht,
Bei dem lautaufzischenden Dampf.
Poch, poch, poch!
Schüttle, zitt’re, bebe!
Uns’rer Füsse Klang
Ist des Kolbens Gang,
Unser Stöhnen das off’ne Ventil.
Uns’re Flagge ist die rauchende Wolke,
Welche dick aus dem Schornstein quillt,
Unser tanzendes Boot
Ueber verborgener Noth
Ist von menschlichen Seelen schwer.
Kratzt, kratzt, kratzt,
Asche, Kohlen, Schlacken!
Uns’res Feuers Glut
Brenn’ mit neuer Wuth,
Wie das Feuer im Höllenschlund!
(1) Englische Meile (1 2/3
Kilom.)
(Eisenbahn-Geschichten.)
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