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Robert
Stephenson und die Britannia-Eisenbahn-Brücke |
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1880
von M. M. von Weber, die Entlastung der Culturarbeit durch den Dienst
der physikalischen Kräfte |
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Als
es galt, die 20,000 Centner schweren Eisenröhren der Britannia-Brücke
von der Uferstelle des Menai-Canals, wo sie zusammengenietet worden
waren, an ihre Stellen zwischen die Pfeiler der Brücke zu transportiren,
wurde der Erbauer der Brücke, der grosse Ingenieur Robert Stephenson,
gefragt: wie er diese colossalen Lasten zu heben und zu bewegen gedenke.
Er antwortete geheimnissvoll lächelnd: „Ich denke mir dazu den Mond
als Handlanger zu engagiren!“ |
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Und
er that es, und der Mond legte ihm seine Riesenröhren gehorsam und
gefällig zwischen die Pfeiler. |
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Stephenson liess nämlich seine Riesenröhren durch bei der Ebbe
darunter gebrachte Pontons von der Fluth heben und mit deren Strömung
zwischen die Pfeiler flössen. Und so war es in der That der Mond,
der für den Menschengeist diese Gigantenarbeit that.
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Quelle:
Stammbuch der neueren Verkehrsmittel. Eisenbahnen, Dampfschiffe, Telegraphen
und Luftschiffe. Eine Sammlung von Liedern und Gedichten, Aufsätzen
und Schilderungen.Herausgegeben von C. Löper. Lahr: Verlag Moritz
Schauenburg 1881. |
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SW: Verkehr,
Transport, Geschichte, Unterricht, Bildung, Schule, Arbeitslehre,
Sachunterricht, Technik, Eisenbahn, Schienenverkehr, Lokomotiven,
Bahnhöfe, Nahverkehr, Fernverkehr, Berufe, Augenzeugen, Industrialisierung,
Eisenbahngeschichte, Verkehrsgeschichte, Technikgeschichte, Medienerziehung,
Quelle, Dokument, Berlin, Deutschland, Verkehrswerkstatt |
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Dr. Helmut Meschenmoser
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aktualisiert: 29.10.2003 |
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