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Ein
Fürst als Feind der Eisenbahnen |
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Ohne
Datum und Autor |
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König
Ernst August von Hannover sagte einst, als man bei ihm die Genehmigung
zum Bau der ersten Eisenbahn im Hannöverschen nachsuchte: |
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„Ich
will keine Eisenbahnen im Lande; ich will nicht, dass jeder Schuster
und Schneider so rasch reisen kann, wie ich.“ |
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Was
der König hier drastisch ausgesprochen, entsprang dem richtigen Vorgefühl,
dass nichts die sociale Welt so umgestalten würde, als die Beseitigung
jenes Prärogativs des Reisens. Für die Vertheidigung anderer Prärogative
sind Stände und Regierungen mit Hartnäckigkeit und Leidenschaft eingetreten;
jenes hinwegzuschaffen sind Alle gleich beflissen gewesen und haben
nicht gedacht, dass sie zugleich Freizügigkeit und Gewerbefreiheit
und überhaupt die allgemeine Nivellirung aller Standes- und Berufsunterschiede
wirksamer dadurch förderten, als durch irgend eine andere Massnahme. |
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(Deutsche Rundschau 1880. Heft 4.)
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Quelle:
Stammbuch der neueren Verkehrsmittel. Eisenbahnen, Dampfschiffe, Telegraphen
und Luftschiffe. Eine Sammlung von Liedern und Gedichten, Aufsätzen
und Schilderungen.Herausgegeben von C. Löper. Lahr: Verlag Moritz
Schauenburg 1881. |
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SW: Verkehr,
Transport, Geschichte, Unterricht, Bildung, Schule, Arbeitslehre,
Sachunterricht, Technik, Eisenbahn, Schienenverkehr, Lokomotiven,
Bahnhöfe, Nahverkehr, Fernverkehr, Berufe, Augenzeugen, Industrialisierung,
Eisenbahngeschichte, Verkehrsgeschichte, Technikgeschichte, Medienerziehung,
Quelle, Dokument, Berlin, Deutschland, Verkehrswerkstatt |
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Dr. Helmut Meschenmoser
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aktualisiert: 29.10.2003 |
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