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Die
Nothwendigkeit der Verstaatlichung der Eisenbahnen |
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1880
von General-Feldmarschall Moltke (im Preuss. Herrenhause) |
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Es
ist unzweifelhaft, dass die Verstaatlichung der wichtigsten Bahnlinien
des Staates im militärischen Interesse durchaus wünschenswerth ist. |
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Die Eisenbahnen sind in unserer Zeit eins der wesentlichsten Kriegsmittel
geworden; der Transport grosser Truppenmassen
nach bestimmten Punkten ist eine äusserst verwickelte und umfassende
Arbeit, die fortwährend current erhalten werden muss. Jede neue Verbindungslinie
bewirkt eine Aenderung darin. Selbst wenn wir nicht auf allen Eisenbahnen
fahren, so müssen wir doch die Betriebsmittel sämmtlicher in Anspruch
nehmen, und es liegt auf der Hand, dass eine wesentliche Vereinfachung
entsteht, wenn künftig darüber nicht mit 49 Behörden, sondern im Wesentlichen
nur mit einer zu verhandeln sein würde. Ich verkenne durchaus nicht
die Leistungen, welche wir in wichtigen Zeitabschnitten den Privatbahnen
zu verdanken gehabt haben, aber ich bin überzeugt, dass noch ein besseres
Resultat sich herstellen lässt ... |
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Quelle:
Stammbuch der neueren Verkehrsmittel. Eisenbahnen, Dampfschiffe, Telegraphen
und Luftschiffe. Eine Sammlung von Liedern und Gedichten, Aufsätzen
und Schilderungen.Herausgegeben von C. Löper. Lahr: Verlag Moritz
Schauenburg 1881. |
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SW: Verkehr,
Transport, Geschichte, Unterricht, Bildung, Schule, Arbeitslehre,
Sachunterricht, Technik, Eisenbahn, Schienenverkehr, Lokomotiven,
Bahnhöfe, Nahverkehr, Fernverkehr, Berufe, Augenzeugen, Industrialisierung,
Eisenbahngeschichte, Verkehrsgeschichte, Technikgeschichte, Medienerziehung,
Quelle, Dokument, Berlin, Deutschland, Verkehrswerkstatt |
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Dr. Helmut Meschenmoser
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aktualisiert: 29.10.2003 |
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