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Schwer liegt’s dem Postillon im Sinn,
D’rum reitet er verdrossen
Im Frühlingsstaub die Strasse hin.
Mit seinen müden Rossen.
An bunter Quaste hängt sein Horn,
Doch hat’s verlernt zu schallen;
Schwingt er die Geissel, ist’s wie Zorn
Und giebt kein lustig Knallen.
Vom fernen Waldsaum kommt heran
Ein Schnauben und ein Pfeifen –
Die Hälse reckt das Dreigespann
Und fuchtelt mit den Schweifen.
Dort jagt der lange Wagenzug
Den neuen Pfad von Eisen, –
Die Zeit hat nicht mehr Zeit genug,
Um mit der Post zu reisen.
Sie spannt sich an den Kettenstrang,
Ein riesig Ungeheuer,
Die Sturmeseile ist sein Gang,
Sein Futter ist das Feuer.
So keucht’s dahin die eh’rne Bahn,
Von Wolken Dampfs begleitet,
Und hat’s dem Burschen angethan,
Dass er so finster reitet.
Er führt die Post seit Wochen schon
Nur noch auf Nebenstrassen:
Dort mag ein wackrer Postillon
Kein lustig Lied mehr blasen.
(Neue Gedichte.)
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