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In dieser Zeit werden die Länderbahnen ausgebaut
und die Eisenbahn erlebt ihre große Blütezeit. Bis
1914 gibt es einen raschen Ausbau der Fernstrecken und zahllose
Nebenbahnen entstehen als Zubringer. Die Gleislänge der Nebenbahnen
wuchs von 1880 bis 1913 von rund 3400 km auf über 23 000
km an. Diese Nebenstrecken sind vielfach privat organisiert und
oft schlecht finanziert. Diese Glanzzeit ist auch ökonomisch
erfolgreich, fast alle Eisenbahnen führen zu großen
Gewinnen. Dies macht es möglich, neue repräsentative
Bahnhöfe zu bauen und viele technische fortschrittliche Erfindungen
zu übernehmen, so beispielsweise den elektrischen Telegraph.
Zwischen den Kopfbahnhöfen der früheren Privatbahnen
werden Verbindungsbahnen gebaut und dann die neuen Bahnhöfe
(beispielsweise in Berlin und in Hamburg. Die Normung der verschiedenen
Betriebsmittel der einzelnen Länderbahnen schreitet zwar
voran, kommt aber noch nicht zum Durchbruch.
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