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1920 werden die Länderbahnen zur Reichsbahn
zusammengeschlossen. Die Zeit des Ausbaus des Schienennetzes und
der Bahnhofsbauten geht zunächst zu Ende. Mangelndes Geld
nach dem verloren Krieg und neue Verkehrsmittel, das Auto und
auch die Flugzeuge nehmen zu. Die Bahn wird vom gewinnenbringenden
Betrieb zu einem Verlustgeschäft. Durch den Zusammenschluß
kommt es aber zu einer Vereinheitlichung im technischen Bereich.
Statt zuvor 230 verschiedene Lokomotivtypen gab es bei der Reichsbahn
nur noch 130. Es gab neue Entwicklungen im Schnellverkehr (beispielsweise
den Schienenzeppelin von Kruckenberg oder die im Liniendienst
fahrenden "Fliegenden Hamburger" auf der Strecke Hamburg - Berlin,
den "Fliegenden Kölner" von Köln nach Berlin u.a.) und
neue Schnellzug-Dampflokomotiven, die an die Grenzen des mit dieser
Technik Möglichen in Geschwindigkeit und Zugkraft heranreichten.
So konnte die Reisegeschwindigkeit bei den Fernzügen auf
über 100 km/h erhöht werden. Neben die Dampflokomotiven
traten Diesellokomotiven und auch Elektrolokomotiven hinzu.
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