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Der Beruf des Stellmachers entstand im frühen
19. Jahrhundert aus den beiden Berufen Rademacher und Wagner. Während
die Rademacher sich zuvor auf die Produktion von Wagenrädern
spezialisierten, fertigten die Wagner die Wagengestelle.
Foto: Landesbildarchiv Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Archiv-Nr. 363963. |

Stellmacher
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Ursprung
13. Jahrhundert |
Bekannt ist der Beruf des Stellmachers seit dem
13. Jahrhundert, sein Ursprung liegt jedoch weiter zurück.
Bereits vor 6000 Jahren soll es im Vorderen Orient die ersten zweirädrigen
Karren gegeben haben.
3 bis 4000 Jahre vor Christus wurden die ersten vierrädrigen
Wagen gebaut. Zur gleichen Zeit wurden die bis dahin üblichen
scheibenähnlichen Räder durch Speichenräder abgelöst.
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| 16. Jahrhundert |
Im 16. Jahrhundert gelang es die Wagen mit Federungen
zu konstruieren. |
| 19. Jahrhundert |
Im 19. Jahrhundert ergab sich durch
die aufkommende Eisenbahn ein neues Betätigungsfeld. Sie waren
begehrte Handwerker für den Waggonbau.
Später dann wurden auch in der Kraftfahrzeugindustrie Stellmacher
als Karosseriebauer beschäftigt.
Mit der fabrikmässigen Produktion von Ackerwagen und Schlitten
ging die Zahl der handwerklich tätigen Stellmacher zurück.
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| Werkzeuge |
Zu den typischen Werkzeugen
gehören Hobel, Stemmeisen, Zangen, Winkel und Dornen. Der Arbeitsplatz
eines Stellmachers ist die Hobelbank, außerdem die Schnitz-
oder Zugbank. Auf ihr richtete der Stellmacher mit dem Zugmesser die
Speichen der Räder. Kleine Räder wurden auf dem Radbock
gefertigt.
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© 2003 Verkehrswerkstatt.de
Dr. Helmut Meschenmoser
Alle Rechte vorbehalten.
Eine Nutzung für den Unterricht ist freigegeben.
aktualisiert: 29.10.2003 |
SW: Verkehr, Verkehrsmittel, Fuhrwerk,
Pferdefuhrwerk, Kutsche, Fahrzeug, Geschichte, Technik, Konstruktion,
Produktion, Wagenbau, Arbeit, Berufe, Stellmacher, Kutschbauer,
Verkehrswerkstatt, Berlin, Deutschland |
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