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Vorüberlegungen

Die Ausgangssituation

 

Was heisst für mich 'KINDER MACHEN KUNST mit Medien'?
->Wie vermeide ich, dass die Beteiligten/die Kinder Ausführende meiner Vision von/Sichtweise auf 'Kunst' werden?

Was ist innerhalb einer Woche überhaupt möglich, zu erreichen?

Wo liegt bei 9-jährigen die Überforderungs-, wo die Unterforderungs-Grenze?
(Ich habe noch nie mit einer Gruppe von GrundschülerInnen gearbeitet, und selten mit einer so grossen Gruppe (23 Kinder, 5 -bzw 7, zählt man alle anwesenden Personen- Erwachsene) - und auch nicht mit einer gemischten Gruppe (Kinder und Erwachsene) ).
Andererseits bin ich der Überzeugung, dass 9-jährige sehr wohl in der Lage sind, selbst zu entscheiden was sie brauchen und dies in entsprechendem Rahmen auch zu äussern und so lag mein Fokus bei der Konzeption darauf, eine Rahmensituation (in den unterschiedlichen Ebenen wie inhaltlich, strukturell, technisch..) zu entwerfen, die den Kindern möglichst selbstbestimmtes Arbeiten auf die im Konzept und der ausführlichen Dokumentation näher beschriebenen Ziele hin ermöglichen würde.

Wie kann eine Situation geschaffen werden, die einerseits möglichst frei von gewohnten/erlernten Funktions- und Bewertungskriterien ist, andererseits nicht mit der Rolle der anwesenden/teilnehmenden Lehrerinnen kollidiert?
Hier entstand die Idee, eine Rahmengeschichte einzuführen, die den Beteiligten den 'Blick von aussen' nicht nur erlaubt, sondern geradezu vorsschlägt...
Die Rollenkollision für die Lehrerinnen hat dies leider nicht vermieden, was mir schrecklich leid tut, aber ich wusste es vorher einfach nicht besser. Einige schwierige Situationen wären zu vermeiden gewesen, z.B. mit einem Vorbereitungskurs für die Lehrerinnen (der natürlich in gleicher Weise umgekehrt ein Vorbereitungskurs für mich wäre :), wusste ich doch wirklich wenig über die Lehrerperspektive (meine Erfahrungen mit Schule beschränken sich auf meine Erinnerungen aus der Kind- und Jugendzeit...).


Alle diese Fragen waren für eine grundlegende Entscheidung von Bedeutung, nämlich, den Fokus nicht auf ein spezielles künstlerisches Produkt zu legen, sondern den Workshop prozessorientiert zu gestalten, d.h. das Ausprobieren unterschiedlicher Strategien, Techniken, Herangehensweisen und die praktische Erfahrung stehen im Vordergrund, die entstehenden kleinen 'Arbeiten' werden nicht als Einzelwerke herausgestellt sondern als Materialisierungen verschiedener Arbeitsprozesse gesehen und als solche die Grundlage für vielfältiges feedback.
Zum Abschluss sollen eine Materialsammlung und der Arbeitsprozess dargestellt werden, wobei hier Aspekte der Präsentation mit bearbeitet werden.


Angestrebte Produktions- und Arbeitsbedingungen

Sowohl von den Lehrerinnen als auch von der Projektleitung wurde der Wunsch geäussert, möglichst 'optimale' technische Rahmenbedingungen zu schaffen, die nicht unbedingt dem Schulalltag entsprechen müssen, u.a. auch, um die Ausnahmesituation dieses Projektes auch zum Erproben neuer Arbeitsbedingungen nutzen zu können.
So wurde schon die Organisation des zusätzlichen Equipments ein nicht unbedeutender (auch im Sinne von Zeitaufwand) Teil des Projektes. (Es gab auch schon im Vorfeld Kritik an dieser Entscheidung, im Sinne von 'das ist nicht auf andere Projekte übertragbar, soviel Equipment steht uns normalerweise nicht zur Verfügung..' - hier möchte ich nur auf die Liste des schuleigenen Equipments verweisen sowie die Auflistung der externen Unterstützenden, und ich denke, dass die Strategie, Equipment für kurze Zeit auszuleihen (geben bzw nehmen) durchaus übertragbar ist, kostet halt, wie schon gesagt, etwas Zeit, könnte aber auch viel schneller gehen, wenn sich alle ersteinmal daran gewöhnt haben und die Haftungsfragen geklärt werden..)



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(translation (unedited) by Babelfish):

Initial considerations

The starting situation

What means ' CHILDREN MAKING ART with media ' for me ?
How do I avoid that the involved/the children become executors of my vision of/aspect on ' art '?

What is at all possible within one week to reach?

Where is the excessive demand - with 9-jaehrigen, where the Unterforderungs border?
(I ever with a group of basic pupils worked, and rarely with a so large group (of 23 children, 5 -bzw 7, one counts all present person adults) - and also not with a mixed group (of children and adults)).
On the other hand I am the conviction that 9-jaehrige very probably are able, to decide which it need and this in appropriate framework to also express and so my focus was with the conception on it, a framework situation (in the different levels as contentwise, structurally, technically.) to sketch, which would make if possible self determined working for the children possible on the goals described more near in the concept and the detailed documentation.

How can a situation be created, which is as free as possible on the one hand from used/learned function and valuation criteria, on the other hand not collided with the role present of the teachers?
Here the idea developed to introduce a frame story which does not only permit the involved one the ' view from the outside ', but almost before-struck...
The role collision for the teachers did not avoid this unfortunately, what does wrong terriblly to me, but I did not know it before simply better. Some difficult situations would be to be avoided had, e.g. with a preparatory course for the teachers (naturally in the same way turned around the preparatory course for me would be:), I knew nevertheless really few about the teacher perspective (my experiences with school are limited to my memories from the child and youth time...).

All these questions were for a fundamental decision of importance to arrange i.e., to put the focus not on a special artistic product but the Workshop process orientated i.e. trying out different strategies, techniques, approaches and the practical experience are the center of attention, which become developing small ' work ' not when individual works put out but as Materialisierungen of different working processes seen and as such the basis for various feedback.
To the conclusion a gathering of material and the working process are to be represented, whereby aspects of the presentation are worked on here with.


Conditions of work and production desired
Both of the teachers and of the direction of the project the desire was expressed to create ' optimal ' technical basic conditions which do not have to correspond necessarily to the school everyday life, among other things as also as possible, in order to be able to use the exceptional case of this project also for testing new conditions of work.
Thus the organization of the additional equipment became already a not insignificant (also in the sense of expenditure of time) part of the project. (there was not already in the apron criticism at this decision, in the sense of ' that is to other projects transferably, as much equipment is to us normally not at the disposal.' - here I would like to refer not only to the list of the schoolown equipment as well as the listing of the external supports, and I think that the strategy is quite transferable to lend equipment for short time (to give and/or take), in addition, costs stop, as already said, something time, could many faster go, if all clarify themselves first once to it to have accustomed and the adhesion questions.)

 


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