Kinder machen Kunst mit Medien
Kinder machen Kunst mit Medien
Ich höre was, was du nur siehst
Aus Gemälden werden Hörbilder

Projektbeschreibung von Kerstin Gabriel-Jeßke


Schüler der Klasse 6a der Reinfelder-Schule für Schwerhörige besuchen die Alte Nationalgalerie mit dem Ziel, Gemälde aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert hörbar zu machen.


Was sind Hörbilder?
Vorbereitung
Besuch im Museum
Bildbearbeitung
Geräusche suchen im Internet
Arbeit mit Magix music maker
Gesamtreflexion
Impressum
Was sind Hörbilder?

Acht Schüler der Klasse 6a der Reinfelder-Schule für Schwerhörige besuchen die Alte Nationalgalerie mit dem Ziel, Gemälde aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert hörbar zu machen. Dafür fotografieren sie dort Bilder mit digitaler Kamera und bearbeiten diese anschließend in der Schule am PC, suchen im Internet nach Geräuschen und stellen daraus eine Video-Sequenz zusammen.
Die Schüler üben dabei den Umgang mit der Digitalkamera, bekommen einen kleinen Einblick in die Kunstgeschichte und bauen ihre Kenntnisse über Bild- und Tonbearbeitung am Computer aus.


Am Beispiel des digital zu einem kleinen Video-Clip umgearbeiteten Bildes 'Nollendorfplatz bei Nacht' von Lesser Ury aus dem Jahre 1925 kann dies verdeutlicht werden:

Den Video-Clip zum downloaden:
(dazu den Link mit rechter Maustaste anklicken,
dann "Ziel speichern unter")

ury.mpg

Aber Achtung:
Die Datei ist 1,1 MB groß!!!

 

Bildrechte werden momentan geklärt

Zu sehen ist zunächst ein verregneter Abend am Berliner Nollendorfplatz. Man hört Verkehrslärm und Regen. Langsam blendet sich an der linken oberen Ecke ein vergrößerter Ausschnitt des Bildes ein: eine U-Bahn-Station. Gleichzeitig hört man das vertraute Türenschließen und die Stimme "Zurückbleiben bitte". Dann blendet sich der Ausschnitt wieder aus, man sieht wieder das ursprüngliche Bild bis sich der nächste vergrößerte Ausschnitt gleich rechts daneben einblendet: ein Auto, bei dem man die Hupe hört.
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