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Am Anfang war......
ein Telefonanruf: hast
du Lust, dieses Jahr wieder ein Kubim-Projekt zu machen, wieder
mit der Hunsrück-Schule?
Im Flur des neuen Schulgebäudes soll eine Installation entstehen.
Mit derselben Klasse habe ich im Jahr 2003 das Projekt „ich
bin ich und immer unterwegs“ durchgeführt.(....) Es
hatte mir viel Spaß gemacht, da ich das Gefühl hatte,
in einem Team eingebunden zu sein, in dem alle am selben Strang
ziehen. Alle am Projekt beteiligten Erwachsenen waren sehr engagiert.
Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, allein die Verantwortung
tragen zu müssen. Das hatte sich auch auf die Kinder übertragen.
Im letzten Jahr nahm etwa jeweils die Hälfte zwei verschiedener
Klassen an dem Projekt teil. Mit den Kindern der 4a hatte ich schon
damals einige Probleme. Vor allem die Jungs testeten pausenlos
Grenzen aus, waren Argumenten und gutem Zureden nicht zugänglich.
Das Gegenteil in der 5. Klasse – hier waren die Schüler
begeistert dabei und ich konnte mit ihnen ohne Schwierigkeiten
arbeiten.
In diesem Jahr soll das Projekt nur mit der „schwierigen“ Klasse
stattfinden. Das schreckt mich nicht ab. Zum Einen würden
die Schüler dieses Jahr in der 5. Klasse sein – also
etwas „reifer“, wie ich dachte, und zum Anderen reizen
mich meist gerade die „aufmüpfigen“ Kinder...Sie
zu packen und zu begeistern hatte ich mir vorgenommen.
Beide Lehrer der Klasse wählen die 9 teilnehmenden Schüler
aus: 4 Mädchen und 5 Jungen.(.....) sind Integrationskinder.
Die Bedingungen kannte ich also.
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