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Vorbereitung
Das Thema Grenzen Übergänge war bewusst weit gefasst
und durchaus nicht nur lokal gemeint.
Marianne Friedrich unterrichtet 27 Kinder in ihrer Klasse. Um die
Arbeit zu strukturieren, habe ich die Kinder in Gruppen eingeteilt.
Eine Gruppe sollte für die Filmcharaktere verantwortlich sein,
eine Gruppe für die Animation, eine für die Nachvertonung/Geräusche,
für die Filmmusik usw.
Zunächst aber musste der Plot entwickelt werden. Von den Kindern
kamen einige Vorschläge, die an die Tafel geschrieben wurden.
Nach einigen Diskussionen einigten sich die Kinder, auf das Thema „Angst
vorm 3meterbrett“.
Ein kleiner Junge hat Angst vom 3meterbrett zu springen und wird
darum von allen ausgelacht.
Am ersten Tag in der Schule habe ich mit den Kindern einen kleinen
Trickfilm simuliert (Eine Trockenübung. Das hatte noch nichts
mit dem späteren Film zu tun.)
Immer vier Kinder haben gemeinsam eine kleine Aufgabe gelöst.
Die nächste Gruppe hat die Vorarbeit übernommen und ergänzt.
Am Ende hatten die Kinder einen kleinen Film entworfen. Der Rest
der Klasse hatte sich in der Zwischenzeit ausgewählte Trickfilme
angeguckt. Die Filmblöcke waren ca 15. min lang. Es blieb
anschließend Zeit über die gesehenen Filme zu sprechen.
Die Trickfilmtrockenübung
begann damit, dass ich die Klasse in zwei Gruppen geteilt habe.
Es gab also zwei Produktionsteams und am Ende zwei ganz verschiedene
Trickfilmentwürfe. Die beiden Produktionsteams wurden in kleine
Gruppen geteilt.
Ich spielte den Kindern, die die Filmplots ausdenken sollten drei Geräusche
vor und animierte sie sich dazu eine Geschichte auszudenken. Die zweite
Gruppe hat dazu die Figuren entworfen, die dritte die Hintergründe
gezeichnet, die vierte hat aufgeschrieben, mit welchen Geräuschen
man die Filme vertonen könnte, wenn man sie realisieren wollte.
(Was aber nicht unsere Absicht war.)
Es gab am Ende, obwohl die Voraussetzungen die gleichen waren, zwei
völlig verschiedene Filmideen, mit völlig verschiedenen Figuren.
Zurück zu unserem wirklichen Filmprojekt:
Acht bis zehn Kinder haben in der Trickfilmwerkstatt gearbeitet, die
anderen in der Schule.
Die Kinder in der Werkstatt machten am ersten Tag ein paar Übungen
um zu verstehen, wie ein Trickfilm gezeichnet wird. Die Kinder in der
Schule arbeiteten währenddessen im Deutschunterricht die Geschichte
aus.
Per Fax wurden die Geschichten in die Werkstatt geschickt. Die Kinder
in der Werkstatt, die ja die Geschichte realisieren sollten, hatten
die Aufgabe eine der Geschichten auszuwählen und darüber
hinaus das Recht Veränderungen zu verlangen, denn sie sollten
die Geschichte ja umsetzen. Die Geschichten wurden in der Werkstatt
vorgelesen und diskutiert. Schließlich einigten sich die Kinder
einstimmig! auf eine Geschichte.
Um den Faxweg weiter zu beschreiten, haben die Kinder ihre Änderungswünsche
per Fax in die Schule geschickt. Die Überarbeitete Fassung kam
dann per Fax wieder zurück und die Kinder begannen die Figuren
zu entwerfen. Dabei haben wir darauf geachtet, dass die Figuren nicht
zu detailreich gerieten, denn die nächste Gruppe hatte die Aufgabe
die Figuren zu animieren. Diese Kinder wiederum durften die Figurenentwürfe
kritisieren und verändern.
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