Medienkompetenz ist:
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| Die Fähigkeit zum eigenständigen, möglichst
wenig angstbesetzten (stattdessen vielleicht neugierigen?) Umgang mit
Veränderung in Bezug auf die Möglichkeiten des Mediengebrauchs. |
| Die Fähigkeit, im Umgang mit digitalen Medien
Arbeitssituationen und Konzepte herstellen zu können, die a) die
Reflexion von neuen und alten Möglichkeiten des Einsatzes von
Medien, b) die Reflexion des Verhältnisses von Form und Inhalt,
c) interdisziplinäres und kooperatives Arbeiten ermöglichen
und befördern. |
| Die Fähigkeit zu einem kritischen, aber gleichzeitig
auch selbstbewusst – genüsslichen Umgang mit den Suggestivkräften
der digitalen Medien – sowohl in der Produktion als auch in der
Rezeption. Oder, in KJPs Worten: „Gerade hier liegt jedoch die
Chance, einzugreifen und der Suggestivkraft der Bilder, Texte und Töne
aktiv etwas im selben oder in einem anderen Medium entgegenzusetzen.
Es gilt aber auch, mit der Suggestivkraft zu arbeiten und sich ihren
Risiken auszusetzen.“ (S.20) |
| Die Fähigkeit, das Potential digitaler Medien
zur Herstellung sozialer Bindungen oder Bündnisse zu erkennen
und bei der Arbeit mit diesen Medien zu nutzen. Medienkompetenz wäre
außerdem, im Sinne der Einübung demokratischen Handelns,
Medien experimentell jenseits der vor-geschriebenen Programme zu nutzen. |
| Sich der instrumentellen Einsatzmöglichkeiten
der digitalen Medien bewusst zu sein und diese durch den eigenen Umgang
mit den Medien zu durchkreuzen. |
| Die Fähigkeit, sich der Momente von Überforderung
bewusst zu werden und – gemeinsam mit anderen – sie auszuhalten,
bzw. Strategien zur Behauptung von eigenständigem und selbstbewussten
Denken und Handeln zu entwickeln. |
| Die Fähigkeit, Räume, Sprache und Kooperationsformen
bei der Arbeit mit digitalen Medien so zu gestalten, dass sie auf die
individuellen Bedürfnisse der beteiligten Subjekte antworten,
dass sie inklusiv sind und auf möglichst diversen Ebenen Beteiligungs-
und Gestaltungsmöglichkeiten bieten. |
| Die Fähigkeit, digitale Medien in der Schule
als in allen Fächern nutzbare Werkzeuge und Materialien anzubieten
und – auch räumlich - als einen Bestandteil des alltäglichen
Unterrichtsgeschehens zu etablieren. |