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Ein zweites Projektbeispiel endstand im Unterrichtsfach
Geschichte. Hier sollten die Schüler Vorträge über
die Tiere der Urzeit halten. Zum ersten Mal durfte dafür der
Computer benutzt werden. Ob die Ergebnisse dadurch wohl besser werden?
Auf alle Fälle sollten alle Beiträge gut lesbar sein, so
dass später ein Buch zusammengestellt werden konnte. Da bietet
das Schreiben am Computer schon gewisse Vorteile. Um einen Eindruck
von diesen urzeitlichen Monstern zu bekommen durften Bilder natürlich
nicht fehlen. Also wurde in Büchern herumgestöbert um Abbildungen
zu finden, gemalt und gezeichnet. Anschließend wurde das gesamte
Bildmaterial eingescannt um dann die gesammelten Bilder am Computer
bearbeiten zu können. Dies geschah durch Ausschneiden und Einfügen,
also Kombinieren der unterschiedlichen Bilder und Bildausschnitte.
Als kleines Sahnehäubchen durften die Kinder dann noch im Internet
recherchieren. Die Fülle an Informationen erschlug uns förmlich.
Endlose Texte in oft unverständlicher Weise verfasst. Aber die
Bilder waren super! Wer konnte uns da bei der Auswahl nur weiterhelfen?
Die ästhetische Bildung im Medienzeitalter: Kriterien für
die Auswahl mussten her.
Was sieht nur toll aus (nichts gegen Action
und knallige Farben) und was hält auch einer kritischen Betrachtung
in Hinblick auf die Verwendung statt?
Natürlich fanden nicht nur die wissenschaftlich
interessanten Abbildungen der Saurier den Weg in die Textvorlagen
der Kinder.
Fast am Ende des Projektes stand dann die
Gestaltung der Seiten. Dabei war zu beobachten, dass sich bei den
Kindern bereits feste
Muster für das Layout entwickelt haben. Entweder schmale Textfelder
links am Seitenrand mit seitlich angeordneter Bildleiste oder mittig
angeordnete Texte. Am Ende waren die Schülerinnen und Schüler
sehr zufrieden mit den Ergebnissen, aber der Knüller war die
Präsentation mit dem Smartboard. Ist es nicht ein tolles Spielzeug?
Dabei wurde das aussagekräftigste Bild so vergrößert,
dass es die gesamte Präsentationsfläche einnahm. Die anderen
Abbildungen konnten dann im weiteren Verlauf der Vorträge beliebig
vergrößert oder verschoben werden um das Gesagte zu illustrieren.
So viele tolle neue Medien! Für den Vortrag mussten die Kinder
dann aber doch ihr eigenes Mundwerk einsetzen.
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