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Emil und Pauline
in der 3. Klasse

Joah, is’ denn heut’ scho’ Weihnachten? Emil und Pauline machen einen Ausflug in die Alpen.

Die Hühner picken und scharren, oder laufen im Gehege herum. Eigentlich sollten sie aber jetzt in ihren Nestern sitzen.

Jedes Huhn steht stellvertretend für ein Wort, das der Spieler unter ihm erlesen kann. Die Hühner sollen in die richtige Reihenfolge gebracht, und in ihre Nester gesetzt werden, sodass die Wörter einen sinnvollen Satz ergeben. Dadurch wird das Bilden von Satzstrukturen geübt.

Als Orientierungshilfe befindet sich schon ein Huhn in seinem Nest, sodass eine gewisse Vorstruktur des Ausgangssatzes gegeben ist. Das erste Wort im Satz ist groß geschrieben, auch die Interpunktion am Satzende wird normgerecht berücksichtigt. So wird dem Spieler zusätzlich Orientierung und Hilfe angeboten.

Emil und Pauline

Gleiche Anforderungsstruktur, allerdings sitzt nun zu Beginn kein einziges Huhn mehr in seinem Nest, dadurch erfolgt nun keine Vorstrukturierung des Satzes.

Nun befindet sich ein „falsches Huhn“ unter den anderen Hühnern, das nicht mit in die Nester soll. Außerdem kommen nehmen Aussagesätzen auch Fragesätze mit ins Spiel.

Emil und Pauline

Eine Kettenaufgabe im Zahlenraum bis 1000 soll durch Addition oder Subtraktion gebildet werden. Eine Zahl ist bereits als Orientierung in der Aufgabenstruktur vorgegeben. Der Hahn gibt das Ergebnis der Kettenaufgabe vor. Ein Huhn gehört nicht in das Nest.

Emil und Pauline

Die Kettenaufgabe soll nun ohne Orientierungszahl gebildet werden, ein „falsches“ Huhn befindet sich unter den Hühnern.

Emil und Pauline
Gleiche Anforderungsstruktur, aber zwei „falsche Hühner“.
Emil und Pauline

Am Ententeich
Die Enten schwimmen im Teich und haben so manche Gemeinsamkeiten.

Emil und Pauline
Es sollen Gemeinsamkeiten in der Lautstruktur der Wörter gefunden werden, die die Enten quaken. Die Wörter werden ebenso verschriftlicht dargestellt. Wenn Emil den Sonnenschirm öffnet, werden die Gemeinsamkeiten durch einen Oberbegriff zugeordnet. Betrachtungspunkte sind die An- und Auslaute.

Auch hier geht es um Gemeinsamkeiten. Die Laute verkörpern jetzt allerdings auch eine besondere Art der Verschriftlichung, wie z.B. „tz“, „ck“ oder „ie“.

Emil und Pauline

Gleiche Anforderungsstruktur, diesmal quaken die Enten die Wörter allerdings nur, der Spieler kann nicht nochmals nachlesen und ist auf sein Gehör angewiesen.

Emil und Pauline

Auch hier werden Gemeinsamkeiten gesucht. Hier beziehen sich die Gemeinsamkeiten der durch die Enten genannten Zahlen auf die gleiche 1x1-Reihe bis 10, die der Spieler herausfinden muss.

Emil und Pauline
Zur visuellen Unterstützung werden die Zahlen zusätzlich schriftlich dargeboten. Wird die richtige Zahlenreihe benannt, werden sämtliche Zahlen angezeigt.

Gleiche Anforderungsstruktur, aber: Die Zahlen werden nur kurz verschriftlicht, nachdem sie gequakt wurden, und verschwinden dann wieder. Lediglich die dritte Ente lässt ihre Zahl auch verschriftlicht stehen.

Emil und Pauline
Vom Prinzip das kleine 1x1, dieses Mal aber im zweistelligen Bereich durch Hinzunahme der Zehnerstelle. Kein Entchen gibt seine gequakte zahl schriftlich preis. Wird die richtige Zahlenreihe benannt, werden sämtliche Zahlen angezeigt.
Emil und Pauline

Der Sommer geht zu Ende, die Kühe verlassen die grünen, saftigen Wiesen.

Das Alphabet ist gefragt, es soll die richtige Alphabetreihenfolge gebildet werden.

Emil und Pauline

Die Buchstaben verbergen sich hinter den noch grasenden Kühen auf der Alm. Der Spieler kann beliebig die Kühe mit dem Mauszeiger abfahren, allerdings wird stets nur ein Buchstabe je Kuh eingeblendet. Aber Vorsicht, auch falsche Kühe grasen auf der Alm.

Auch hier geht es wieder um das alphabetische Ordnungssystem. Nun stehen die Buchstaben nicht mehr alleine, die Anfangsbuchstaben müssen isoliert-, die Wörter in ihre richtige alphabetische Reihenfolge gebracht werden.

Emil und Pauline

Gleiche Anforderungsstruktur, aber diesmal auch alphabetische Ordnung bei gleichen Anfangsbuchstaben, das alphabetische Ordnungsprinzip muss auch bei den darauf folgenden Buchstaben angewandt werden.

Emil und Pauline

Die richtigen Zahlenreihenfolgen auf dem Zahlenstrahl sollen gebildet werden, und dies in aufsteigender und abfallender Folge. Achtung, der Mengenabstand zwischen den jeweiligen Zahlen ist entscheidend, auch „falsche Kühe“ grasen auf der Alm! Abstand der Zahlen im Zahlenraum bis 10. Ansonsten gleicher Ablauf wie bei Deutsch.

Emil und Pauline

Gleiche Anforderungsstruktur, aber diesmal ist der Abstand zwischen den jeweiligen Zahlen größer als 10.

Emil und Pauline

Nun müssen auch nichtlineare Zahlenreihen fortgesetzt werden, die auf zwei Merkmalskriterien beruhen. Eine Kuh mehr als sonst komplettiert die Reihe, die erste Kuh verschwindet aus dem Bildschirmbereich und nur noch deren Hinterteil ist sichtbar. Daher muss sich der Spieler die Zahl zu Beginn gut merken, um die Zahlenreihe fortsetzen zu können. Ansonsten gleiche Anforderungsstruktur.

Emil und Pauline

Die Sennerin jodelt Wörter, die der Spieler durch das Echo nochmals hört.

Emil und Pauline

Die gejodelten Wörter erscheinen kurz im Taubenschlag, verschwinden dann aber wieder. Nun wird im Taubenschlag der Buchstabenplatz angezeigt, der gesucht wird: Aus den Kisten wollen Tauben davon fliegen, die als Briefpost jeweils Buchstaben tragen. Der Spieler soll die entsprechende Taube in das angezeigte Buchstabenfeld bringen, indem er sie anklickt.
Als Orientierungshilfe erscheinen die Anfangsbuchstaben normgerecht groß und sind dicker geschrieben.

Gleiche Anforderungsstruktur, aber diesmal auch mit Doppell- oder Umlauten, sowie anderen lautlichen Besonderheiten, wie z.B. das „Doppel-k“ als „ck“.

Emil und Pauline

Die Vögel fliegen schneller, auch klein geschriebene Wörter kommen hinzu, somit fällt bei den entsprechenden Wörtern die Orientierungsmöglichkeit durch Großschreibung weg. Ansonsten gleiche Anforderungsstruktur.

Emil und Pauline

Die gejodelten Zahlen sollen der Schriftform zugeordnet werden.

Emil und Pauline

Gleiche Anforderungsstruktur, die geschriebenen Zahlen werden allerdings in Stellenwertform dargestellt und sollen zugeordnet werden.

Emil und Pauline

Nun sollen die gejodelten Zahlen dem Ergebnis einer entsprechenden Additions- oder Subtraktionsaufgabe zugeordnet werden, die im Kopf gelöst werden müssen.

 

Emil und Pauline

Der Hase wird zum Gebirgsbezwinger und will den Gipfel besteigen.

Der Hase klettert die Felsen hinauf, indem er die Wörter ihrer jeweiligen Wortart zuordnet, die der Adler im oberen Bildschirmteil ihm angibt. In der ersten Reihe wird dem Spieler gewissermaßen ein Beispiel aufgezeigt, da er hier noch keine Wahlmöglichkeit hat. Sämtliche Wörter müssen selbstständig erlesen werden.

Emil und Pauline

Mehrere Merkmalskriterien einer Wortart werden nun gesucht, wie z.B. Einzahl/Mehrzahl, männlich/weiblich. Ansonsten gleiche Anforderungsstruktur.

Emil und Pauline

Gleiche Anzahl von Merkmalskriterien, aber Verwendung von den lateinischen Fachbegriffen. Außerdem fordert nun Emil den Hasen heraus, der Hase muss vor Emil den Gipfel erreichen, somit ist die Aufgabe unter Zeitdruck zu lösen. Als Orientierungshilfe wird die zuletzt richtig gelöste Aufgabe eingeblendet.

Emil und Pauline

Nun zeigt der Adler eine Rechenaufgabe, die gelöst werden muss. Der Spieler klickt den richtigen Stein mit dem Ergebnis an. Addition von zwei- und dreistelligen Zahlen im Zahlenraum bis 1000. Auch die 1x1-Reihen werden durch Additionsaufgaben geübt.

Emil und Pauline

Diesmal Subtraktionsaufgaben mit gleicher Anforderungsstruktur.

Emil und Pauline

Jetzt klettert Emil mit um die Wette, ansonsten gleiche Anforderungsstruktur (siehe Deutsch).

Emil und Pauline
Wir besuchen das Murmeltier, das aus vielen unterschiedlichen Löchern guckt.

Einzelne Buchstaben müssen erkannt, zusammengezogen und als Wort erlesen werden. Das erlesene Wort findet sich auf den Felsen im unteren Bildschirmrand wieder und kann dort ausgewählt werden. Es handelt sich größtenteils um Wortzusammensetzungen. Zur optischen Vereinfachung sind nicht alle Löcher mit Buchstaben besetzt, sodass der Spieler sich schneller orientieren kann.

Emil und Pauline

Nun sind alle Wortfelder besetzt, es kommen lautlich ganzheitliche Einheiten dazu. Ansonsten gleiche Anforderungsstruktur.

Emil und Pauline

Gleiche Anforderungsstruktur, nun grenzen sich die Lösungsmöglichkeiten in ihrer Buchstaben-, Laut-, und Sinnstruktur allerdings nicht mehr so deutlich ab, was ein genaueres, sinnerfassendes Lesen erfordert.

Emil und Pauline

Das Murmeltier hüpft bereits in einem recht hohen Tempo additive Kettenaufgaben im zweistelligen Bereich, die Ergebnisse grenzen sich deutlich voneinander ab und bieten Orientierung. Bereits alle zur Verfügung stehenden Felder sind besetzt. Die Kettenaufgaben sind viergliedrig.

Emil und Pauline

Nun handelt es sich um gemischte fünfgliedrige Kettenaufgaben der Addition und Subtraktion im zweistelligen Bereich. Die Lösungsmöglichkeiten grenzen sich voneinander ab. Ansonsten gleiche Anforderungsstruktur.

Emil und Pauline

Deutlich langsameres Tempo, aber nicht ohne Grund: Nun werden Kettenaufgaben mit allen Grundrechenarten gebildet, auch Multiplikation und Division kommen hinzu. Die Lösungsmöglichkeiten liegen dichter beieinander und lassen keine genaue Abgrenzung mehr zu. Ansonsten gleiche Anforderungsstruktur.

Emil und Pauline

Kaiserwetter, also nichts wie hinauf auf den Berg.

Wortstammübungen und Wortbildung mit Hilfe von Vorsilben sind gefragt. Der Spieler kreiert ein Wort, indem er Vorsilbe und Wortstamm für sich verbindet. Als Hilfestellung ist an der Gondel ein Beispiel sichtbar.

Emil und Pauline
Gleiche Anforderungsstruktur, aber dieses Mal sollen zwei Wörter gebildet werden.
Emil und Pauline

Nun gibt Pauline nicht die Lösungsmöglichkeit durch die Aufgabenstellung bekannt, der Spieler muss selbst herausfinden, wie viele Passagiere mit in die Gondel dürfen. Die Anzahl der Lösungswörter schwankt. Ansonsten gleiche Anforderungsstruktur.

Emil und Pauline

Lückenaufgaben sollen gelöst werden, indem der fehlende Aufgabebestandteil durch Umstellung der Aufgabe im Kopf gelöst wird.

Emil und Pauline
Gleiche Anforderungsstruktur, diesmal dreigliedrige Aufgaben der Addition.
Emil und Pauline

Nun gibt Pauline nicht die Lösungsmöglichkeit durch die Aufgabenstellung bekannt, der Spieler muss selbst herausfinden, wie viele Passagiere mit in die Gondel dürfen. Keine unterschiedlichen Lösungen möglich.

Emil und Pauline

Die Sennerin hat den Käse endlich fertig. Der muss jetzt nur noch verladen werden.

Der Zug fährt langsam vorbei, der Spieler hat also nicht beliebig viel zeit, um die Wörter zuzuordnen. Bei den Käsewörtern fehlt der jeweilige Anlaut, der dem Eisenbahnwaggon zugeordnet werden muss.

Emil und Pauline
Als Hilfestellung wird das Käsewort erlesen, wenn sich der Mauszeiger auf dem jeweiligen Wort befindet. Somit wird eine akustische Analyse möglich, was bei der Lösung der Aufgabe hilfreich sein kann. Hat sich der Spieler für ein Käsewort entschieden, so muss er jetzt noch den richtigen Moment abpassen, um den Käse in den Wagon fallen zu lassen.

Nun kommen andere lautsprachliche Phänomene, wie das lange „i“, oder das „Tz“ hinzu, es geht hier nicht mehr um die Anlautanalyse, sondern um den Mittelbau des Wortes. Ansonsten gleiche Anforderungsstruktur.

Emil und Pauline

Nun muss der Spieler den Bildern ihren entsprechenden Namen zuordnen, als Unterstützung wird das Wort genannt, wenn der Spieler mit der Maus über das Wort fährt. So wird die Eindeutigkeit der Zuordnung gewährleistet. Neben den genannten lautsprachlichen Phänomenen kommen nun auch Konsonantendoppellungen hinzu. Ansonsten gleiche Anforderungsstruktur.

Emil und Pauline

Divisionsaufgaben über die Zehnergrenze hinaus, das Ganze ist unter Zeitdruck zu lösen, weitere Anforderungsstruktur siehe Deutsch.

Emil und Pauline
Gleiche Anforderungsstruktur, Ergebnisse grenzen sich nicht mehr deutlich voneinander ab.
Emil und Pauline
Gleiche Anforderungsstruktur, aber diesmal im zweistelligen Bereich.
Emil und Pauline

Zunächst wird auf einen Auszug der Bewertung aus dem ersten und zweiten Teil des Spiels hingewiesen, der auch für diesen Teil allgemeingültig ist:

„Das Spiel besticht mit seiner fiktiven Tiergeschichte des Bären Emil und dem Vogel Pauline, die eine Menge andere Tiere treffen. Die Grafik ist ansprechend, das Spiel ist durch annimierende Soundeffekte und Sprüche der Akteure unterlegt. Es wurden Stimmen gewählt, die zu den Akteuren passen. Der Spieler bewegt sich durch die lehrplanmäßigen Anforderungen des 1. Schuljahrs, ohne dass das Gefühl entsteht, dass Aufgaben in traditioneller Schulmanier abgefragt werden. Das Spiel beschränkt sich auf die Fächer Deutsch und Mathematik. Drei aufsteigende Schwierigkeitsgrade stehen zur Verfügung, der Spieler entscheidet selbst, welchen Schwierigkeitsgrad er sich zutraut. Alle Bilder, Buchstaben und Wörter werden nach dem Zufallsprinzip angeordnet, sodass jede Spielrunde in sich verschieden ist.

Hervorzuheben ist: Neben den Computerübungen können zu jedem Spiel auch Übungsbögen ausgedruckt werden, die der Spieler schriftlich bearbeiten kann. Die Übungsbögen beziehen sich auf die Rahmenhandlung und die Anforderungsstruktur des jeweiligen Spiels, ohne dass die Aufgaben 1:1 wiederholt werden.“

Erfreulich ist: Emil und Pauline 3 macht in Punkto Eindeutigkeit der Aufgabenstellung wieder dort weiter, wo das Spiel bereits im ersten Teil einmal war. Die geringen Schwachstellen aus dem zweiten Teil wurden behoben. Nochmals verbessert wurde die Erklärung und Anwendung des Hauptmenüs. Hervorzuheben sind, wie in den letzten beiden Teilen auch, die „Flaschenpost-Funktion“, mit der Arbeitsbögen ausgedruckt und bearbeitet werden können, die den gleichen thematischen Schwerpunkt haben. Auch der Erste Hilfe-Koffer erweist sich als nützlich, denn er kommt immer dann ins Spiel, wenn der Spieler Schwierigkeiten bei der Aufgabenlösung zeigt.

Die Lernaufgaben haben nach wie vor Aufforderungscharakter, unterstützt von einer motivierenden Grafik und den entsprechenden Soundeffekten. Ein LERNspiel mit Gütesiegel.
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Emil und Pauline sind wieder auf Tour, diesmal verschlägt es sie thematisch in die Alpen, sachlich ist alles beim Alten: Es handelt sich um ein Lernspiel mit den Schwerpunkten Deutsch und Mathematik, in Orientierung an die Länderlehrpläne der Grundschule.

Deutsch:
Wortreihenfolge
Satzbau
Satzarten
Wortpaare und Wortgruppen
Lautliche und semantische Worterfassung
Sinnerfassendes Lesen auf Einwort-Basis
Orthographische Lautstrategien
Alphabetische Ordnungsstruktur
Wortarten

Mathematik:
Tausender-Zahlenraum
Kettenaufgaben mit/ohne verschiedenen Grundrechenarten
Kopfrechenaufgaben
Grundrechenarten
Aufgabenverständnis und Operationsverständnis
Reversibilität der Aufgabenstruktur
Zahlen- und Stellenwertsystem

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Emil und Pauline in der 1. Klasse
Emil und Pauline in der 2. Klasse
Emil und Pauline in der 4. Klasse
Autor: Matthias Klocke
Gestaltung: Götz Salomon
Alle Rechte vorbehalten.
wir-in-berlin.de 13.05.06
betreut von
Götz Salomon