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Microsoft hat es erneut geschafft. Der erste Teil von Zoo Tycoon war bereits ein Straßenfeger, aber mit den neuen Add on ist eine Kombination von Zoo und Erlebnisspark möglich.

Nicht nur, dass man alles Wissenswerte über die einzelnen Tierarten erfährt, sondern man erhält sofort ein Feedback, wenn etwas in dem Zoo nicht artgerecht oder besucherfreundlich organisiert ist. So erkennt man über den Besuchern, ob sie sich wohl fühlen, etwas lernen oder verärgert sind.

Es geht sogar so weit, dass die Besucher vor Entzücken beginnen zu tanzen.

Das Zusatzpaket beinhaltet 20 seltene und exotische neue Tierarten, eine neuartige Sky-Bahn und erhöhte Wege, die den Spieler näher an seine Tiergehege bringen als je zuvor. Die Erweiterung umfasst außerdem neue Optionen im Gebäudebau, neue Musikstücke und Belohnungen, die sich der Spieler durch kluges Management verdienen kann.

Neu ist, dass man nun über jedes Tier genaue Auskünfte erhält, wie bedroht Sie sind. Außerdem sind nette Attraktionen hinzugekommen, wie ein ausbrechender Vulkan und eine Fledermaushöhle.

Das Versorgen der Tiere ist aufwendig und nötigt dem Spieler viel Disziplin ab. Die Gehege müssen sauber gehalten werden, die Besucher betreut und die Sicherheit im Zoo gewährleistet werden. Da die neuartigen Jeepsafaris durch die Gehege führen, kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass ein Tier durch das sich öffnende Tor entwischt und Panik bei den Besuchern auslöst. Klar wer will dem wilden Tier schon Auge in Auge gegenüberstehen?!

Ein absolut gelungenes Spiel, welches eine Aufbausimulation perfekt mit Wissensvermittlung und unbegrenztem Spielspaß kombiniert. Durch das integrierte Lexikon hat man die Möglichkeit, sich über jedes Tier genau zu informieren und dementsprechende Gehege zu konstruieren.

Die Steuerung ist selbsterklärend und kindgerecht. Sie ermöglicht viele unterschiedliche Tiere in den entsprechenden Klimazonen den Besuchern zu präsentieren. Zusätzlich werden dem Besucher die unterschiedlichsten Attraktionen von Jeepsafari über Seilbahn und Naturphänomenen geboten.

Ich habe diese Software im Unterricht verwendet. In Form von Stationsarbeit wurde die Aufgabe gestellt:
Suche Dir dein Lieblingstier und erstelle ein optimales Gehege.
Dazu gehörten die richtige Klimazone, das Futter, sowie Spielzeuge und andere Tierarten, die in der natürlichen Umgebung dieser Tiere vorkommen.
Die Schüler arbeiteten mit der Software, mit mehreren Lexika und dem Internet. Zusätzlich haben wir eine Exkursion in den Zoo unternommen.

Die Ergebnisse wurden zusammengetragen und ein Zoo entstand. Jeder Schüler stellt als Ergebnissicherung sein Gehege in Form eines Kurzvortages vor.
Im Kunstunterricht haben wir den Zoo mit Pappe und Zeitungspapier nachgebaut. Die Schüler waren hoch motiviert und lernten viel über die unterschiedlichen Tierarten, sowie deren Lebensräume. Zusätzlich wurde das Verständnis für den Naturschutz geweckt, da viele der Lieblingstiere auch zu den bedrohten Arten gehörten.
Außerdem haben wir Klassen eingeladen, unseren virtuellen Zoo zu besuchen. Dazu wurde der Klassenraum umgestaltet. Die Schüler verkleideten sich als Zooführer und führten die Besucher, Dank Beamer, durch unseren virtuellen Zoo. Zusätzlich gab es für jedes Gehege einen Pfeger, der genaue Informationen über das entsprechende Tier vermitteln konnte.

Außerdem gab es unterschiedliche Erlebnisstationen: Fühlstationen mit Fell, Memories mit Tierspuren und der Zuordnung von Tierstimmen.

Insgesamt:
Ein Spiel welches Wirtschaftszusammenhänge und naturwissenschaftliche Themen miteinander verbindet und so als Einstieg und Basis von Projektunterricht einlädt. Spielspaß ist garantiert!
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Autor: Götz Salomon
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wir-in-berlin.de 13.05.06
betreut von Götz Salomon