Bericht von Yin Yans Aufenthalt in Giorina
Panda ist schon in der nächsten Schule angekommen und ich möchte als Lehrerin ein wenig die Gedanken über dieses Projekt zusammenfassen.
Als ich zum ersten Mal von diesem Projekt hörte (es war in einem Primarstufenseminar), war ich begeistert.
Jetzt nachdem wir Panda über einen Monat bei uns hatten, finde ich es unglaublich, wie viel uns dieses Projekt gebracht hat. Wir konnten kommunikativ arbeiten und die Schüler machten ihre eigene Sprachproduktion, was sie sehr motivierte.
Vor allem aber wunderte ich mich über die Emotionen, die dieser Teddybär auslöste:die Kinder fassten ihn an, umarmten ihn und wollten ihn mit nach Hause nehmen. Es war ein trauriger Tag als wir ihn weiterschicken mussten..Selbst die Grösseren meinten, er sei kein normaler Teddybär, er sei eher eine Person.
Leider gibt es wenig Kinder und Jugendliche, die Deutsch lernen. Aus diesem Grund muss der Unterricht immer in sehr kleinen Gruppen stattfinden, oft aber auch im Einzelunterricht.. Da wir zum Teil gemeinsame Aktivitäten machten und all das nachher an Plakaten in der Schule aufhingen, lernten sich alle Deutschschüler untereinander kennen.
Da es verschiedene Sprachniveaus und Altersunterschiede gab ( 9-16 Jahre ), suchte ich mit jeder Kleingruppe oder Schüler/in , ein Projekt, was ihnen Spass machte und was sie auc sprachlich bewältigen konnten. |