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Eine
himmlische Stimme
| Ein Braunbär war auf
dem Weg zu seiner Familie in die Höhle. Er hatte Fische für das
Mittagessen gefangen. Der Bau seiner Familie war in einem Wald in
der Nähe von Berlin. Er mochte diese Stadt und hatte sich fast vorgenommen,
sie nach dem Mittagessen zu besuchen. Als es soweit war, packte
er sich ein Fisch-Sandwich und eine Thermos- kanne mit Tee ein und
brach auf. |
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| Dort angekommen, war
es wie immer: Die Leute liefen kreischend und schreiend durch die
Straßen. Aber er mochte die Stadt. Vor allem mochte er sie, weil
dort sein Cousin , der Berliner Bär, lebte. Er war ganz aufgeregt,
weil er ihn schon lange nicht mehr gesehen hatte. |
| Er suchte nach der Hausnummer.
Er fand sie nicht. Plötzlich wusste er nicht mehr, wo er war. Er
hatte sich verlaufen. Er versuchte, den Weg wieder zu finden. Aber
statt dessen verlief er sich immer mehr. Er wollte schon aufgeben,
aber da hörte er eine Stimme aus seinem Herzen. Sie sprach zu ihm:
"Gib nicht auf, suche weiter. Du wirst den richtigen Weg schon finden!"
Das ermutigte ihn so sehr, dass er weiter lief. Trotzdem hatte er
das Gefühl, dass er sich weiter verirrte, bis die mysteriöse Stimme
wieder zu ihm sprach: "Lauf weiter! Du bist auf dem richtigen Weg!"
Also ging er weiter. Stunde um Stunde verging, und der Braunbär
lief weiter. Er war so zuversichtlich, dass er gar nicht merkte,
wie lange er schon gelaufen war. |
| Aber langsam verlor
er dann doch den Mut, und ein Ende des Weges war nicht in Sicht.
Er bekam inzwischen Zweifel an der unheimlichen Stimme, da er nicht
wusste, woher sie kam. Aber diese Stimme schaffte es immer wieder,
ihn aufzupäppeln und ihm neuen Mut einzureden. Er lief weiter und
konnte nach einiger Zeit schon die Spitze des Fernsehturms erblicken.
Nun rannte er, um noch vor Sonnenuntergang bei seinem Cousin zu
sein, der unter dem Fernsehturm wohnte, und um das leckere Abendessen
nicht zu verpassen. |
| Schließlich kam er doch
noch rechtzeitig an und fand dieses Mal die Hausnummer sogar auf
Anhieb. Im Treppenhaus sah er aus dem Fenster und entdeckte einen
schwebenden Wolkenbär. Er dachte sich: " War er die geheimnisvolle
Stimme?" |
| Jedoch, er befasste sich
nicht lange mit diesem Thema, sondern ging die Treppen hoch, begrüßte
freudig seinen Cousin und ließ sich das leckere Essen schmecken.
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Ein Schüler der 4. Klasse der Ludwig-Bechstein-Grundschule |
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