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Lernstation Daumenkino |
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Diese Station
kam ohne Multimedia aus. Es wurden vielen Kinder schon bekannte
Daumenkinos gebastelt. Dabei konnte vorgefertigtes Material genutzt
werden.
Tipps: Es muss darauf geachtet werden, dass die einzelnen
Bilder auf den Kopien vorher durchnummeriert werden, da sie im ausgeschnittenen
Zustand schwer zu ordnen sind. Falls gewünscht, sollten die
Bilder vor dem Ausschneiden angemalt werden. Zum Schluss werden
die einzelnen Bilder in der richtigen Reihenfolge zusammengeklammert.
Material: Kopiervorlagen, Bleistift zum Nummerieren der Bilder,
Buntstifte zum Anmalen der Vorlagen, Schere, Klammer zum Zusammenheften |
| Theorie |
Durch das
eigene Erzeugen wird das Prinzip der Nachbildwirkung, auf der jeder
Film und in „minimierter“ Form auch das Daumenkino basiert, deutlich.
Besonders mit dem Daumenkino wird dieses Prinzip durchschaubar.
Die Nachbildwirkung ist die „physiologische Grundlage des Films.
Lichtreize wirken eine kurze Zeit nach ihrem Ende im menschlichen
Auge nach, so dass Bilder, die in genügend schneller Bildfrequenz
aufeinanderfolgen, im Gehirn zu einer durchgehenden Bewegung verschmelzen.“[3].
Indem man das Aufeinanderfolgen der Bilder mit dem Daumen selber
erzeugt und sich auch die Bilder einzeln langsam anschauen kann,
wird die Nachbildwirkung gut erlebt.
[3] James Monaco: Film verstehen, Reinbek 1980, S. 400
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