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Tiere in der Stadt
Igel und Hasen
Igel
Hase

Informationen für Pädagoginnen und Eltern
Was gehört dazu?
Einführung
Zur Gestaltung der Materialien
Zum Umgang mit dem Material
Didaktische Anmerkungen
Mögliche Zielsetzungen für eine Unterrichtseinheit
Zum Umgang mit dem Märchen
Auswahl an Aufgaben zur Beschäftigung mit dem Märchen
Literaturempfehlungen zur Arbeit mit Märchen
Medienhinweise zum Hasen und zum Igel

Wusstest du, ...
... wie eine Hasenhochzeit verläuft?
... wie viele Kräuter der Hase frisst?
... warum die Feldhäsin ihre Jungen allein lässt?
... wie schnell ein Hase gallopieren kann?
... wie viele Junge ein Hase jährlich bekommt?
... warum der Hase seine Pfoten putzt?
... dass die Igeljungen mit Stacheln zur Welt kommen?
... warum ein Igel aus zwei Metern Höhe
ohne Schaden fallen kann?
... warum Igel im Sommer so gerne zu Autostraßen laufen?
... wie viele Stacheln ein Igel hat?
... ob ein Igel gut schwimmen kann?

Die Materialien bieten Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen, die sich zu Hasen und Igeln stellen. Sie bieten konkrete Arbeitsanregungen für die Kinder und sind zugleich Anregung zum Selbergestalten von eigenen Unterrichtsmaterialien.

Sachinformationen und Aufgabenstellungen bieten bewusst unterschiedliche Anforderungsniveaus zur selbstständigen Schülerarbeit. Jahrgangs- und lernbereichsübergreifendes Lernen mit möglichst vielen sinnlichen Erfahrungen in der Gemeinschaft sollen angeregt werden. Ein besonderes Anliegen ist die Unterstützung von binnendifferenzierenden Angeboten, um die gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern zu unterstützen, aber vor allem auch, um schulbedingten Lernbeeinträchtigungen und Verhaltensproblemen vorzubeugen. Die Materialien eignet sich auch für den Unterricht an Sonderschulen.

Was gehört dazu?

- Geschichte vom Wettrennen vom Hasen und vom Igel
- Schnibbelbögen
- Informationen zu Igeln
- Informationen zu Hasen
- Arbeitsanregungen

Einführung

Igel Hasen und spielen in zahlreichen Märchen, Tiergeschichten, Fabeln und Liedern eine Rolle.

Der Feldhase ist das schnelle Tier, das häufig etwas unbedarft wirkt. Durch den heidnischen Brauch, Osterhasen zu Ostern zu verschenken, ist der Hase den Kindern bekannt. Sein weiches Fell wirkt kuschelig und strahlt Wärme und Zuneigung aus.

Der Igel wird oftmals als ein pfiffiger Zeitgenosse dargestellt. Seine Stacheln kann man zwar nicht streicheln, aber sie haben einen hohen Aufforderungscharakter und regen die Kinder zum Fühlen an. Immerhin ist es dem Igel gelungen, ohne bemerkenswerte Veränderungen der Art, 150 Millionen Jahre zu überleben. Damit ist der Igel ein Zeugnis der Urzeit, ein Tier, dass älter ist, als die Dinosaurier, aber heute noch lebt!

Der Hase als Beutetier und Vegetarier sowie der Igel als Räubertier bieten vielfältige interessante Vergleiche, die das systemische Denken fördern und zahlreiche Fragen zur Natur aufwerfen.

Igel und auch Feldhasen stehen auf der roten Liste der Tiere, die vom Aussterben bedroht sind. Gründe hierfür sind die fortschreitende Zivilisation mit einem wachsendem Autoverkehr, Vergiftung der Nahrungsgründe durch extensiven Gebrauch von Pestiziden in der Land- und Forstwirtschaft sowie Emissionen. Igel sind Kulturfolger, sie leben zunehmend in Gärten der Vorstädte.

Jährlich finden sich Artikel in Tageszeitungen, Illustrierten und auch in Kinderzeitschriften, die auf Lebensprobleme von Hasen und Igeln eingehen.
Während früher angenommen wurde, dass man Igeln hilft, wenn sie im Winter zu Hause gepflegt werden, weisen die Umweltschutzorganisationen inzwischen darauf hin, dass eine häusliche Pflege nicht der artgerechten Haltung genügen kann.
Igel, die im Haus überwintert haben, haben oftmals große Schwierigkeiten, sich wieder in der Natur einzuleben: Sie bekommen dann erst sehr spät im Jahr ihre Jungen. Diese sind dann wiederum zu klein und zu schwach und werden den folgenden Winter nicht überleben können. Deshalb ist es sinnvoller, Lebensräume für Igel zu schaffen und zu schützen, als einzelne Igel im Winter mit großem Aufwand zu pflegen.
Die Kinder können im Rahmen eines Unterrichtsvorhabens beispielsweise untersuchen, ob im Schulgarten, im nächsten Park oder im Garten zu Hause Hecken, Komposthaufen und Laubberge sind, die vom Igel gerne als Quartier für den Tagesschlaf und im Winter genutzt werden. So kann die Bedeutung des Schutzes der Natur und die Sinnhaftigkeit der naturfreundlichen Rekonstruktion von Kulturlandschaften wie Gärten, Wälder, Wiesen, Seen, Bächen und Flüssen für die Kinder nachvollzogen werden.

Das Märchen vom Hase und vom Igel kann ein weiterer Anlass sein, für ein umfassenderes lernbereichsverbindendes Unterrichtsvorhaben. Angeregt durch das Märchen ergeben sich für die Kinder zahlreiche Fragen zur Lebensweise von Hase und Igel. Je nach Zeitumfang, Entwicklung und Alter der Kinder können die Fragestellungen mit unterschiedlichem Differenzierungsgrad aufgearbeitet werden, woraus sich entsprechende Handlungsanlässe ergeben können.

Hase und Igel sind Teil einer Lebensgemeinschaft. Die Materialien bieten die Chance, Verständnis für die Lebensweisen und Regeln der Natur zu gewinnen. Ziel sollte das Finden von Handlungsalternativen im täglichen Leben sein, ein bewusster und schonender Umgang mit der Natur, für deren Rettung und Bewahrung geworben werden muss.

Zur Gestaltung der Materialien

 - Sachinformationen

Die ausgewählten Texte sollen grundlegende Informationen über Igel und Hasen, deren Eigenarten und typische Verhaltensweisen geben. Dabei wurden bewusst viele Zahlenangaben vorgenommen, um Kindern und Lehrerinnen Informationen zum Ausdenken eigener sachbezogener Rechenaufgaben, Anfertigung von Zahlenstrahlen, unterschiedlichster Operationen und Schwierigkeitsgrade zu geben. Fotografien bieten detaillierte Ansichten zur genaueren Untersuchung.

Die Texte haben einen unterschiedlichen Umfang und bieten verschiedene Schwierigkeitsgrade in Bezug auf die Lesefähigkeit. Dies unterstützt die individuelle Förderung im binnendifferenzierenden Unterricht. Die Mädchen und Jungen können sich je nach individueller Leistungsfähigkeit angemessene Informationen heraussuchen, oder sie bearbeiten diese gemeinsam in leistungsheterogenen Gruppen.

- Arbeitsanregungen

Das Lernangebot "Hasen und Igel" umfasst eine Reihe konkreter Aufgabenstellungen, die zu Hause, im Unterricht und auch im Freizeitbereich an Ganztagsschulen praktikabel sind. Diese sollen Anregungen bieten, die auch auf die Beschäftigung mit anderen Märchen, Tieren bzw. Unterrichtsthemen übertragbar sind. Sicherlich werden im Unterricht noch weitere Ideen entwickeln, die zu einer Ergänzung der vorliegenden Aufgaben führen sollten. Das Angebot umfasst Aufgaben für kooperative Tätigkeiten in Kleingruppen, in der Klassengemeinschaft aber auch für die Einzel- und Partnerarbeit. Es bietet sich auch an, dass die Kinder einzelne Karten zu Hause, im Hort oder im Freizeitbereich der Schule bearbeiten.

Zum Umgang mit dem Material

Es wäre schade, wenn die Unterrichtsmaterialien lediglich als Lehrerinformation zur Unterrichtsvorbereitung genutzt würden, obschon dies ein erster Schritt sein kann, in einem langjährig routinierten Unterrichtsalltag, Abwechslung zu bringen.

Wer eher lehrgangsorientiert arbeitet, kann: die Geschichte lesen und nacherzählen, Lieder unter Anleitung singen, Igel und Hase nach Anweisung bauen, von der Lehrkraft ausgewählte Aufgaben bearbeiten lassen usw.

Lehrerinnen, die eher offene Unterrichtsformen suchen, werden vermutlich bevorzugen, die Geschichte szenisch nachspielen, Bildgeschichte frei vertexten, Karteikarten selber auswählen und bearbeiten, Lebenswelt von Igeln außerhalb der Schule gestalten, Sachrechenaufgaben selbst auswählen und lösen zu lassen.

Wer eher projektorientiert arbeitet, wird anregen, dass die Kinder sich: eigene Geschichten ausdenken, Geschichten illustrieren und vertexten, szenisches Spiel ausdenken, Projekte zu "Hase" und "Igel" gemeinsam planen und gestalten, Informationen selbst beschaffen; Lebenswelten entdecken, planen und gestalten, Sachrechenaufgaben selber ausdenken, Lösungsstrategien suchen, selbsttätig überprüfen usw.

Didaktische Anmerkungen

Ein Weg zur Beschäftigung mit "Hasen" und/oder "Igeln" im vorfachlichen Unterricht kann das Märchen vom "Wettrennen vom Hasen und vom Igel" sein. Es ergeben sich für die Kinder zahlreiche Fragen, die in diesem Zusammenhang aufgearbeitet werden sollten.

Situationsbezogene Anlässe, die zur Auseinandersetzung anregen, könnten sein:

- Die Kinder finden einen totgefahrenen Igel auf der Straße,
- ein Igel oder sein Nest wird im Garten gefunden,
- die Kinder finden junge Igel,
- aktuelle Zeitungsausschnitte über Igelschutz und die Arbeit von Igelstationen,
- Berichte über eine Jagd auf der Feldhasen erlegt wurden,
- Kinder finden Spuren von Feldhasen,
- ein Tierfilm im Fernsehen

Die spontanen Fragen der Kinder sollten zunächst ohne Wertung auf Zetteln, einer Wandzeitung oder Plakatkarton notiert werden. Dies bietet die Möglichkeit der unbefangeneren Beteiligung der Kinder und der Erstellung einer Übersicht. Tafelbilder hingegen würden schnell zerstört werden. Gemeinsam mit den Kindern sollte anschließend eine Strukturierung der Fragen erfolgen, Arbeitsaufträge werden vereinbart, Gruppen können eingeteilt werden.

Die Kindern sollten angeregt werden zur selbsttätigen Sammlung von Informationsmaterialien aus ihrem Umfeld. Dies könnten Bilderbücher, Sach- und Tierbücher, Zeitungsausschnitte, Fotos und Abbildungen von Igeln und Videofilme sein.

Ein differenzierter Fragenkatalog kann zu einem späteren Zeitpunkt auch als Interviewleitfaden zur Befragung einer Expertin oder eines Experten zusammengestellt werden. Über den Tierpark, den Bund Umwelt und Naturschutz, die Naturfreunde, das örtliche Forstamt oder über eine Igelstation kann eine "Igelexpertin" oder ein "Igelexperte" ausfindig gemacht werden, denen die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen stellen können. Auch über Jagdvereine oder Hobbyjäger können Kontakte aufgenommen werden. Dies kann während eines Unterrichtsganges oder mit Unterstützung einer Mutter oder eines Vaters durch eine kleine Gruppe auch am Nachmittag erfolgen. Es empfiehlt sich einen Kassettenrekorder zu benutzen, damit alle Kinder auch später die Möglichkeit haben, so oft wie nötig, das interessante Gespräch abzuhören.

Soweit sich aufgrund der Lage der Schule die Gelegenheit bietet, sollten die Mädchen und Jungen im Schulgarten, der Schulumgebung oder im Hausgarten untersuchen, wo Lebensräume und Möglichkeiten zur Unterkunft und zum Winterschlaf für Igel sind. Dem kann sich die aktive Gestaltung von naturnahen Lebensräumen exemplarisch für Igel anschließen: Laubhaufen werden in ruhigen Ecken oder unter Hecken angelegt, kleine Verstecke aus Holzbrettern gebaut, Stege an steilen Ufern von Teichen befestigt. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Menschen Lebensräume bewusst schonen und aufbauen können, aber auch in Unkenntnis zerstören können. Es ergeben sich elementare Erfahrungen und Einsichten in ökologische Zusammenhänge.
Originäre Tätigkeiten in der Natur sind der innerschulischen Tätigkeit auf Modellebene und mit Medien vorzuziehen.
Wenn sich aus verschiedenen Gründen keine Tätigkeit im Schulgarten oder dem Schulumfeld ergibt, so sollte stattdessen zumindest die Anfertigung von Modellandschaften durchgeführt werden, um nicht auf einer rein sprachlichen oder gar symbolischen Ebene zu bleiben.

Weniger sinnvoll erscheint die Anregung und Vermittlung von Wissen über die Pflege von Igeln im Haus. Eher sollten die Kinder in Ansätzen Naturgesetze verstehen lernen: Es ist natürlich, dass kranke und schwache Tiere sterben, dafür wieder neue Tiere geboren werden. So hat der Igel 150 Millionen Jahre überlebt, ohne seine Lebensweise zu ändern. Es ist bei Experten umstritten, ob man Igeln mit der Pflege im Haus hilft. Viele dieser Tiere überleben dann den nächsten Winter nicht. Unstrittig ist aber, dass auch heute noch die Lebensräume für Igel durch monokulturelle Land- und Forstwirtschaft zerstört werden. Igel werden zu "Kulturfolgern", die immer mehr in besiedelte Gebiete ziehen. Dort können wir ihnen durch gezielt eingerichtete ökologische Nischen helfen, zu überleben.

Igel werden nicht in Zoologischen Gärten gehalten, da sie durch eine Haltung auf engem Gelände schnell Hospitalismus-erscheinungen zeigen würden. Darüber hinaus sind Igel Einzelgänger, was die Zucht erschwert. Als "Feinschmecker" benötigen Igel eine vielfältige und abwechslungsreiche Nahrung. Da sie nur nachts aktiv sind und tagsüber in Kompost- oder Laufhaufen schlafen, würden die Besucher wenig von einem Igel wahrnehmen können.

Die Ergebnisse projektorientierter Unterrichtseinheiten können in kleinen Dokumentationen, etwa einem "Igelbuch" oder einer Ausstellung zusammengetragen und veröffentlicht werden. Die Texte (Erzählungen und Sachinformationen) und Grafiken (Collagen, Skizzen, Zeichnungen, Linoldrucke, Fotos) können fotokopiert und geheftet werden. So kann ein Produkt entstehen, was das Selbstwertgefühl der Kinder zu Recht stärkt.

Mögliche Zielsetzungen für eine Unterrichtseinheit

Je nach Lernanlass und Gestaltung der Unterricht ergeben sich unterschiedliche Zielsetzungen.
Beispielsweise könnte das Märchen der Anlass zur Auseinandersetzung mit dem Leben von Wildtieren in der Schulumgebung sein.

Dabei können die Schülerinnen und Schüler im Sachunterricht

- exemplarisch freilebende Tiere und deren Lebensweise kennenlernen.
- Unterschiede zwischen Räubertier und Beutetier erkennen.
- Naturgesetze kennenlernen und erfahren, dass es natürlich ist, wenn kranke oder schwache Tiere sterben.
- lernen, dass Eingriffe des Menschen in der Natur zur Erhaltung der Lebensräume einzelner Tierarten notwendig geworden sind. Diese sollten behutsam und nach Reflexion der ökologischen Zusammenhänge erfolgen.

Handlungsanregungen

Bildgeschichte zum Aufhängen selber herstellen Bildgeschichte
Bilderbuch
Hörspiel produzieren Hörspiel
Standbild
Landschaftsbilder selber machen Landschaft
Kettengeschichten erzählen Geschichte
Comics oder Sprechblasengeschichte Comics
Massagegeschichte Massage
Lebensräume
Hören, so gut wie ein Hase: Bau- und Spielanleitung  Hören - Hase
Riechen, so gut wie Hase und Igel: Bau- und Spielanleitung Riechen - Hase
Puzzlespiel Puzzlespiel
Quartettspiel Quartettspiel
Schwarzer Hase (für 3-5 Spieler) Schwarzer Hase
Bilder-Spiel (für 2-4 Spieler) Bilder Spiel
Wissens SpielWissens Spiel
Wie kann man dem Igel helfen? Igel helfen
Warum bekommt der Hund keinen Hasen zu fassen? Hund - Hase
Der Igel als Helfer der Menschen Igel als Helfer
Rezept für umweltfreundliche und ungiftige Knete Knete
Lebenslauf von einem  Igel oder Hasen Lebenslauf
Wie kann man mehr über Feldhasen erfahren? Feldhase
Hasenspuren untersuchen und Abdrücke anfertigen Hasenspuren
Kräuterquark Kräuterquark
Hase und Igel im Zoo? im Zoo
Jagen als Hobby - Ist ein Jäger wichtig für die Natur? Jagen
Warum sterben so viele Feldhasen? Hasen - sterben
Rechenaufgaben zum 1x1 Rechnen 1x1
Wie alt werden Feldhasen? Rechenaufgabe zur Altersentwicklung der Hasen Feldhasenalter
Wieviele Regenwürmer leben auf einem Stück Erde? Regenwürmer
Alter von Tieren und Menschen Rekord - Alter
Wer ist der schnellste? Rekord - Tempo
Spiel: Hasenfamilien sind groß Spiel - Hase
Spiel: Hase und Igel Hase und Igel
Gedicht: Fritz Stachelwald Gedicht
Welche Bewegung stelle ich dar? Ratespiel
Lied: Wenn sich Igel küssen Lied

Zum Umgang mit dem Märchen

Märchen brauchen einen Erzähler. Das Zusammenspiel von Erzählen und Zuhören sind unvergleichbar mit dem Vorlesen. Erzählen wird zum Erlebnis, da Blickkontakt und klangliche Gestaltung, Mimik, Gestik und Betonung in einer Interaktion zwischen Erzähler und Zuhörer sich vollziehen. Bei entsprechenden Reaktionen der Zuhörer kann beim Erzählen weiter ausgeführt oder abgekürzt werden. Szenen können präzisiert, bildliche Beschreibungen aus verschiedenen Perspektiven wiederholt werden. Wiederholungen unterstützen das Lernen. Beim Märchen vom Hase und Igel können sich einzelne Vorgänge häufiger wiederholen, die Kinder werden angeregt, mitzuzählen.

Dass im Laufe der Zeit durch das Weitererzählen die Märchen sich verändert haben, ist positiv zu sehen.
Kinder im 20. Jahrhundert haben ja auch ganz andere Lebensbedingungen, verstehen und werten deshalb die Botschaften auch ganz anders. So hat Janosch ein Märchen vom Wettrennen zwischen Hase und Igel geschrieben, dass eine andere Botschaft vermittelt, als die bekannte klassische Version. Wenn in der Schule das Erzählen und Phantasieren geübt und gepflegt wird, dann ist dies auch bedeutsam für die Förderung der Fähigkeiten des Zuhörens, Mitteilens, Einfühlens ...

Es ist zugleich ein Beitrag zur Sprecherziehung.

Das Erzählen bietet die Möglichkeit zur Differenzierung: Märchen können vereinfacht erzählt und auch wiedergegeben werden, leistungsfähigere Kinder können den umfassenderen und auch komplexeren Originaltext lesen.

Durch kreatives Schreiben kann dem berechtigten Anspruch der Schülerinnen und Schüler nach Selbsterfahrung, Selbstfindung und Selbstdarstellung eher entsprochen werden.

Als Anregung haben wir die ursprüngliche Geschichte verändert. Über die Linkliste "Zur Geschichte ..." finden sich die ursprünglich von den Gebrüder Grimm dokumentierte Fassung sowie andere abweichende Formen im Internet.

Auswahl an Aufgaben zur Beschäftigung mit dem Märchen

Bildgeschichte zum Aufhängen selber herstellen Bildgeschichte
Bilderbuch
Kettengeschichten erzählen Geschichte
Hörspiel produzieren Hörspiel
Standbild
Landschaftsbilder selber machen Landschaft
Kettengeschichten erzählen Geschichte
Comics oder Sprechblasengeschichte Comics
Massagegeschichte Massage

Literaturempfehlungen zur Arbeit mit Märchen

Bettelheim, Bruno: Kinder brauchen Märchen. Stuttgart: DVA 1977
Bühler, Charlotte; Bilz, Josefine: Das Märchen und die Phantasie des Kindes. Berlin, Heidelberg, New York: Springer 4.Aufl. 1977
Zitzsperger, Helga: Kinder spielen Märchen. Weingarten: Beltz Praxis 1980

Medienhinweise zum Hasen und zum Igel

Filme im Verleih der Kreis-, Stadt- und Landesbildstellen:
FWU 320617 Der Igel
FWU 322279 Nahrungsaufnahme
FWU 360275 Paarung und Jungenaufzucht
FWU 322308 Tiere im Winter
FWU 3203127 Als die Igel größer wurden.
Autofreundliche Igel oder Igelfreundliche Autos?
FWU 4200449 Der Feldhase

Wir danken Frau Gabriele Gaede vom Arbeitskreis Igelschutz Berlin e.V. für die freundliche Unterstützung.

Autor: PD Dr. Helmut Meschenmoser, wir-in-Berlin-Team
Zeichnungen: Ursula Meschenmoser, Essen
Gestaltung der Website: Goetz Salomon, wir-in-Berlin-Team

Schicke uns deine Eindrücke, Erfahrungen, Anregungen.
Wir freuen uns.

Mail: helmesch@wir-in-berlin.de

Igel und Hasen" bei wir-in-Berlin.de
Ein Angebot der bics auf dem Berliner Bildungsserver.

Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Ansprechpartner:
Herr Thymian

Beuthstr. 6 - 8
D-10117 Berlin - Mitte
eMail: holger.thymian@senbwf.verwalt-berlin.de
Tel. 030 - 9026 6446

 

© 2005 Dr. Helmut Meschenmoser
Alle Rechte vorbehalten.
Eine Nutzung für den Unterricht ist freigegeben.
 
Alles über Hasen - Zeichnung U. Meschenmoser
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wir-in-berlin.de 19.01.07
betreut von
Helmut Meschenmoser

Gestaltung:
Götz Salomon

Zeichnungen:
Ursula Meschenmoser