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24 | 10 | 2014
Jobstarter
JOBSTARTER: Das Projekt wird fortgesetzt
Geschrieben von: Rh   

Die Lise-Meitner-Schule erhält Zuwendungen im Rahmen des BMBF-Ausbildungsstrukturprogramms „JOBSTARTER-Für die Zukunft ausbilden“ für das Projekt „Entwicklung und Zertifizierung von Zusatzqualifikationen für Biologie- und ChemielaborantInnen in Berlin und Brandenburg“. Der Schwerpunkt besteht dabei in der Verzahnung von Aus- und Weiterbildung. Die Projektlaufzeit ist vom 1.9.2013 bis 31.8.2016.

Mit dem geplanten Vorhaben will die Lise-Meitner-Schule einen maßgeblichen Beitrag zur

1. Verbesserung der Qualität der Ausbildung und Erhöhung der Vermittlungschancen am Arbeitsmarkt
2. Verbesserung der Durchlässigkeit im Hinblick auf höherwertige Abschlüsse leisten.

Diese Ziele sollen durch folgende Maßnahmen realisiert werden

  • zu 1.
    BiologielaborantInnen und ChemielaborantInnen arbeiten in Forschung und Entwicklung im Chemie-, Pharma- und Medizin-Bereich. Durch technologische Innovationen ist es notwendig, die Inhalte der Ausbildung kontinuierlich den Anforderungen anzupassen. Um die Chancen auf einen Arbeitsplatz in der Region zu erhöhen, sollen folgende Zusatzqualifikationen in Abstimmung mit den Betrieben und Forschungseinrichtungen entwickelt werden:
Module für BiologielaborantInnen Module für ChemielaborantInnen
  • Neurophysiologie
  • Bioinformatik / Biochemie
  • Instrumentelle Analytik
  • Molekulargenetik
  • Mikrobiologie
  • zu 2.
    Ein Teil der Absolventen der Ausbildungsberufe Biologie- und ChemielaborantIn nehmen im Anschluss an die Ausbildung oder im weiteren Verlauf ihres Berufslebens ein Studium auf (Bachelor, Techniker et al.). Individuelle Anerkennungen der erbrachten beruflichen Leistungen gelingen in der Regel nur in Einzelfällen. Deshalb sollen über die Entwicklung von Zusatzqualifikationen hinaus ausgewählte Module der Ausbildungsordnung kompetenzorientiert beschrieben und über eine unabhängige Agentur zertifiziert werden. Die Auszubildenden erhalten mit dem Abschlusszeugnis ein Zertifikat, in dem die erbrachten Leistungen auch über die Vergabe von Credit-Points dokumentiert werden. Damit sind die Möglichkeiten einer Anerkennung auf höherwertige Abschlüsse erweitert.

An der Entwicklung, Erprobung und Evaluation der Module / Zusatzqualifikationen sind mehrere Kolleginnen und Kollegen der Lise-Meitner Schule in enger Absprache mit den Betrieben und Forschungseinrichtungen beteiligt.

Anfragen per e-mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Telefon: 030- 66 06 89 – 0 (Sekretariat) Fax: 030 – 66 06 89 - 60

 

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JOBSTARTER: Das Förderprogramm für mehr Ausbildungsplätze
Geschrieben von: Ks   

Die Lise-Meitner-Schule hat im Rahmen des Jobstarter-Projekts „Ausbildungsplatzentwicklung in Forschungseinrichtungen und forschungsnahen Betrieben in Berlin/Brandenburg“ (01.04.2010 - 31.03.2013) in Kooperation mit dem  Zentrum für Mikrosystemtechnik (ZEMI) folgende Zusatzqualifikationen entwickelt.

- Einführung in die Vakuumtechnik

- Herstellung einer kristallinen Siliziumsolarzelle

Weiterhin wurde die  Anschlussfähigkeit zwischen der dualen Ausbildung (Mikrotechnologe/in) und dem Bachelor Mikrosystemtechnik verbessert.

Für Absolventinnen und Absolventen, die die Ausbildung zum/zur Mikrotechnologen/in in Berlin und Brandenburg erfolgreich beendet haben, gibt es die Möglichkeit der pauschalen Anerkennung von Ausbildungsleistungen für das Studium an der Fachhochschule Brandenburg.

Aufgrund einer Vereinbarung zwischen der Lise-Meitner-Schule (zuständige Berufschule für Berlin und Brandenburg für Mikrotechnologen/innen) und der Fachhochschule Brandenburg werden allen Absolventinnen und Absolventen der Lise-Meitner-Schule gleiche Ausbildungsinhalte anerkannt. Bestimmte Lehrveranstaltungen müssen dadurch nicht mehr belegt werden, teilweise sind aber Prüfungen erforderlich.

Durch die Anerkennungen wird der Studienplan entzerrt, eine Verkürzung der Gesamtstudiendauer um ein Semester ist möglich.
Voraussetzung ist der erfolgreiche IHK-Abschluss Mikrotechnologe/-in sowie die Fachhochschulreife/ Hochschulreife.

Ansprechpartner: Hr. Schwarz, (Email senden)
Tel :030 66068945

Mehr Info unter: www.jobstarter.de

 

 

Einführung in die Vakuumtechnik

Lehrinhalt:
Es werden grundlegende Kenntnisse der Vakuumphysik und der Vakuumtechnik vermittelt. Im Theorieteil werden die physikalischen Grundbegriffe sowie das Prinzip wichtiger Pumpen und Messgeräte erarbeitet. In praktischen Übungen sollen an einfachen Vakuumanlagen selbständig Messungen vorgenommen werden, um die Kenntnisse anzuwenden und zu vertiefen.

Schwerpunkte:
•    Grundlegende Begriffe: Druck, Gasgesetze, freie Weglänge,
•    Vakuumanlagen: Aufbau, Pumpen, Messgeräte
•    Restgasanalyse
•    Lecksuche
•    Anwendungsbeispiel: Beschichtung im Vakuum

In diesen Ausbildungsberufen wird die Zusatzqualifikation angeboten:
Mikrotechnolog/-e/-in, Physiklaborant/-in, Werkstoffprüfer/-in, Mechatroniker/-in, Produktionsfachkraft Chemie

Dauer in Stunden: 40

 

Herstellung einer kristallinen Siliziumsolarzelle

Lehrinhalt
Es werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten in Theorie und Praxis vermittelt, die zum Verständnis des Aufbaus, der Funktion und Wirkungsweise, der Herstellung und der messtechnischen Überprüfung von Solarzellen benötigt werden.

Die Zusatzqualifikation verfolgt insbesondere das Ziel ein vertieftes Verständnis der wesentlichen physikalischen Vorgänge bei der Herstellung und dem Betrieb von Solarzellen zu vermitteln.

Wesentlicher Bestandteil der Zusatzqualifikation ist ein Praxisteil, indem  die Teilnehmer eine monokristalline Solarzelle selbst herstellen und vermessen.

Schwerpunkte:
•    Grundlagen der Dotierung
•    Dotierverfahren
•    Aufbau und Wirkungsweise von monokristallinen Solarzellen
•    Metallisierung
•    Messtechnische Überprüfung und Wirkungsgrad
•    Solarzellentypen
•    Herstellungsverfahren für industrielle Solarzellen

In diesen Ausbildungsberufen wird die Zusatzqualifikation angeboten:
Mikrotechnologe/-in, Physiklaborant/-in, Mechatroniker/-in, Produktionsfachkraft Chemie

Dauer in Stunden: 52

 

 

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 17. November 2013 um 22:08 Uhr
 


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