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1945 Potsdamer Abkommen - Cecilienhof,
Potsdam In diesem Gebäude fand die Potsdamer
Konferenz statt. Die Teilnehmer, Truman (USA), Stalin (UdSSR) und
Churchill (Grobritannien) hatten sich dort getroffen, um über
die Zukunft Deutschlands zu entscheiden. Deutschland sollte in
vier Besatzungszonen aufgeteilt werden. Frankreich, USA und
Grobritannien verwalteten den Westteil Deutschlands und die UdSSR
die Osthälfte. Auch Berlin wurde in Besatzungssektoren
unterteilt. Die Siegermächte hatten unter anderem
beschlossen, Deutschland zu entmilitarisieren und alle führenden
Nazis zu verhaften. Außerdem musste jeder Deutsche
nachweisen, dass er nicht an den Verbrechen der Nazis beteiligt
war. Die Siegermächte wollten weiterhin die gemeinsame
Verantwortung für Deutschland übernehmen.
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1948 Berliner Blockade - Platz der Luftbrücke Da
West-Berlin mitten in der sowjetisch besetzten Zone lag, war die
UdSSR dagegen, hier auch die Westmark einzuführen. Während
der Berliner Blockade (1948/49), die durch die Sowjetunion
errichtet wurde, musste Berlin mit Flugzeugen versorgt werden. Es
landeten alle 2-3 Minuten Hilfsflugzeuge (Rosinenbomber) der
Westalliierten, die Westberlin aus der Luft mit allem
Lebenswichtigem versorgten. Dies dauerte ca. 11 Monate. Der
damalige Bürgermeister, Ernst Reuter, hatte seinen Bürgern
immer Mut gemacht. Das Denkmal auf dem Foto wird auch als
Hungerharke bezeichnet.
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17. Juni 1953 - Karl-Marx-Allee Auf
diesen Foto sieht man die ehemalige Stalinallee. An diesem Ort
wurde am 16.Juni 1953 ein großer Protest veranstaltet. Die
Regierung hatte beschlossen, dass die Arbeiter mehr arbeiten,
aber nicht mehr Geld kriegen sollten. Das empörte viele
Bürger. Bis zum nächsten Tage hatten sich die Proteste
im ganzen Land verbreitet. Es zeigte sich eine große
Unzufriedenheit mit dem gesamten Regime in der DDR. Schließlich
setzte die UdSSR Panzer ein und schlug den Aufstand nieder. Bei
diesen Aufständen wurden viele Menschen verletzt oder sogar
getötet.
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13. August 1961 - Bernauer Straße Die
wirtschaftliche Situation war in der DDR viel schlechter als in
der BRD. Außerdem gab es keine politische Freiheit. Deshalb
sind viele Bürger über West-Berlin in die BRD geflohen.
Um zu verhindern, dass die Bürger ihren Staat verlassen,
ließ die Regierung der DDR mitten durch Berlin eine Mauer
bauen. Dadurch war West-Berlin ringsherum eingeschlossen.
Jeglicher Kontakt zwischen den Menschen in der Stadt war für
lange Zeit unterbrochen. Die Mauer bestand aus zwei Betonmauern,
Gräben und einem Todesstreifen. Es wurde auf jeden
Flüchtling geschossen, der versuchte über die Grenze zu
kommen.
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1947 - 1990 Kalter Krieg - Teufelsberg Dieses
Foto haben wir vom Steglitzer Kreisel aus gemacht. Man sieht von
hier die Gebäude auf dem Teufelsberg in denen die Amerikaner
ihre Abhör- und Spionageanlagen aufgestellt hatten. Im
Kalten Krieg versuchte jede der beiden Supermächte USA und
UdSSR die Kontrolle über möglichst große Teile
der Welt zu bekommen. Dabei wurden so viele Atomwaffen
hergestellt, dass jede Seite in der Lage war, das Leben auf der
Erde 2000 mal zu vernichten.
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1963: Kenndy-Besuch -
Rathaus Schöneberg 1963 kam John F. Kennedy nach
West-Berlin. Dies war eines der größten und für
die West-Berliner freudigsten Ereignisse während der Zeit
des Kalten Krieges. 400.000 Menschen waren gekommen, um sich
seine Rede anzuhören. Von dem Balkon des Schöneberger
Rathauses aus hat der amerikanische Präsident seine weitere
Unterstützung versprochen und den berühmten Satz
gesagt: Ich bin ein Berliner.
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1968 Studentenbewegung
Bismarckstraße An der deutschen Oper fand eine große
Demonstration der Studentenbewegung gegen den Schah von Persien
statt. Dabei wurde der Student Benno Ohnesorg erschossen. Danach
bewaffneten sich einige der Studenten und gründeten die
sogenannte Rote Armee Fraktion um den Staat auf diese
Weise zu verändern. Mitglieder der RAF
entführten und ermordeten wichtige Industrielle der BRD. Die
meisten Studenten versuchten auf friedlichem Wege, mehr
Demokratie in ihren Ländern (USA, Frankreich, England usw.)
zu erreichen.
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DDR, Anfang der 70er Jahre - Alexanderplatz Die
DDR hatte während der 70er Jahre bessere wirtschaftliche
Bedingungen und zeigte ihre Erfolge durch große Bauten wie
den Fernsehturm, das Nikolaiviertel und den Palast der Republik.
Um neue Häuser zu bauen wurden meistens Fertigbauteile
benutzt (Plattenbauten). Die Restaurierung alter Häuser
wurde stark vernachlässigt.
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9.11.1989 Fall der Mauer - Niederkirchner
Straße: Auf diesen Bild kann man ein Stück der
Original - Berliner Mauer sehen. Die Mauer trennte Ost und West.
Nachdem die Mauer gefallen ist haben sich verschiedene Menschen
gedacht, dass sie sich ein Stück Mauer als Andenken
abklopfen und mitnehmen könnten. Diese Menschen nannte man
Mauerspechte.
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3.10.1990 Wiedervereinigung Links ist das
Brandenburger Tor, rechts ist das Reichstagsgebäude, in dem
sich das deutsche Parlament versammelt. Beide Gebäude sind
Wahrzeichen für die deutsche Einheit.
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