Das Nachhilfe-  
Projekt "Schüler  
helfen Schülern"  



Lernwerkstatt 2010  

   

Lernwerkstatt

Entwicklung
 
Pädagogische Schulentwicklung am Werner-von-Siemens-Gymnasium:
Das Steuerungsteam berichtet
 
Im Frühjahr 2003 entschied sich das Kollegium mehrheitlich für die Teilnahme am vom Senat angebotenen Projekt "Pädagogische Schulentwicklung". In den folgenden zwei Jahren haben sich 36 Kollegen in mehreren Veranstaltungen fortgebildet und das neu Erlernte in den Modellklassen (Jahrgänge 5 bis 8) sofort angewendet.
 
Seither hat sich einiges in unserer Schule positiv verändert:
  • Die kollegiale Zusammenarbeit hat sich verstärkt, es gibt mehr fachbezogene Jahrgangsteams und in allen Modellklassen fächerübergreifende Klassenteams.
  • Der Blick auf das Unterrichten hat sich verändert: Stärker als bisher sind Schüler gefordert, sich Sachverhalte selbständig zu erarbeiten und an Mitschüler weiterzugeben.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten des Projekts führt dazu, dass wir uns innerhalb des ganzen Kollegiums unserer gemeinsamen Verantwortung für die Weiterentwicklung des Unterrichtens auf hohem inhaltlichen Niveau bewusst werden.
    Wir sind stolz darauf, dass diese Auseinandersetzung an unserer Schule in einem vertrauensvollen, konstruktiven Klima verläuft, das von gegenseitigem Respekt geprägt ist.
Die Veränderungen der Rahmenbedingungen unserer Arbeit durch den Senat seit dem Schuljahr 2005/6 sind gewaltig: Während wir auf der einen Seite mehr Unterricht erteilen müssen, sind wir zugleich mit einer Fülle von völlig neuen inhaltlichen, organisatorischen und administrativen Anforderungen konfrontiert, deren Umsetzung unter den zur Zeit bestehenden Bedingungen Probleme bereitet.
 
Unsere Teilnahme am Modellprojekt ist für uns von Vorteil: Die neu erschienenen Rahmenpläne setzen vieles, was wir in den Fortbildungen erstmals kennen gelernt haben, bereits voraus. Ein Teil des Kollegiums hat so bereits praktische Erfahrungen mit einigen der neuen Anforderungen und ist dafür aufgeschlossen. Zugleich müssen wir sorgfältig prüfen, welche unserer bereits erprobten Inhalte und Methoden uns auch weiterhin sinnvoll erscheinen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Diese gemeinsame Systematisierung der Arbeit ist eine große und arbeitsintensive Herausforderung, die wir an unserer Schule bereits mit einer gehörigen Portion Idealismus in Angriff genommen haben.
 
Ein wesentlicher inhaltlicher Bestandteil dieser Systematisierung sind die im Schulprogramm verankerten Lernwerkstätten in den Klassen 5,6,7 und 8 (Termine). Die wesentlichen Bausteine der Lernwerkstätten sind darüber hinaus zu einem schulinternen Curriculums (für die Schnellläufer) weiterentwickelt worden, an dem sich alle Fächer beteiligen. Unser Ziel ist es, die Schüler auf die zentralen Prüfungen und deren Anforderungen vorzubereiten. Das führt zu für alle Schüler zu Beginn jedes Schuljahres an zentral festgelegten Tagen zu einer veränderten Organisation des Schultages: Hier werden sie mit den ihrem Jahrgang entsprechenden Inhalten des Methodencurriculums vertraut gemacht, die im Verlauf des Schuljahres vertieft und angewendet werden.
 
Wir verstehen uns dabei als eine lernende Schule, die ihre Qualität in Unterricht und Erziehung weiter entwickelt. Grundvoraussetzung für das Gelingen ist das Vertrauen aller am Schulleben Beteiligten (Schüler, Lehrer und Eltern) und die gegenseitige Anerkennung für geleistete Arbeit.
 


 

Pfeil

verantw.: J. Frank